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Gießmannsdorf verpasst unglücklich das Finale

B-Juniorinnen, Landespokal: SG Gießmannsdorf – SG Sieversdorf 1:2 n. V (1:0, 1:1). fsu1

Die B-Juniorinnen der SG Gießmannsdorf haben den Einzug ins Endspiel um den Brandenburg-Pokal verpasst. Das Team verlor am Sonnabend auf heimischem Platz im Halbfinale gegen den Tabellenführer der Landesliga erst in der Verlängerung mit 1:2.

Zur Halbzeit führte die Mannschaft aus Gießmannsdorf überaus verdient mit 1:0. Lea Galluschka erzielte mit einem platzierten Schuss ins linke untere Eck den einzigen Treffer in der ersten Hälfte. Zu diesem Zeitpunkt war es ein Spiel fast nur in eine Richtung. Die Gäste aus Sieversdorf kamen nie richtig ins Spiel. Gießmannsdorf hätte die Führung mehrmals ausbauen können bzw. müssen. Aber entweder standen die Stürmerinnen im Abseits oder der Abschluss erfolgte zu überhastet und nicht präzise genug. Die letzten Minuten vor der Pause musste Gießmannsdorf verletzungsbedingt in Unterzahl spielen, brachte den Vorsprung aber über die Zeit.

Das Glück war an diesem Tag kein Gießmannsdorfer. Nachdem bereits im Vorfeld der Partie zwei Leistungsträgerinnen aus unterschiedlichen Gründen absagen mussten, kam es in der Pause doppelt dick. Mit starker Bänderdehnung ging es für Nadine Schneider nicht weiter und auch Wiebke Strangfeld musste nach gerade erst überstandener Krankheit in der Kabine bleiben. Nun witterte der Favorit doch noch seine Chance und machte mit dem Anstoß zur zweiten Hälfte mächtig Druck. Nicht ganz unverdient fiel in der 58. Spielminute dann auch der Ausgleich durch einen strammen, unhaltbaren Fernschuss. Doch viel mehr ließ die Gießmannsdorfer Hintermannschaft nicht zu. So ging es nach zweimal 40 Minuten beim Stand von 1:1 in die Verlängerung.

Wie aus dem Nichts fiel das 1:2 für Sieversdorf wieder nach einem Weitschuss. Die Bogenlampe senkte sich noch und schlug knapp unter der Latte ein. Die Gießmannsdorfer Spielerinnen wehrten sich nach Kräften. Vorerst aus einer sicheren Abwehr heraus versuchten sie, dem Spiel noch eine Wendung zu geben. In der zweiten Hälfte der zweimal zehnminütigen Verlängerung warf Gießmannsdorf dann alles nach vorn und kam durch Lea Galluschka, Annika Schiemenz und Maike Buchan auch noch zu Chancen. Die Angriffe wurden aber aufgrund der inzwischen fehlenden Kräfte nicht konsequent zu Ende gespielt.

Nach, vor allem in der ersten Halbzeit tollem Spiel, mussten sich die Gießmannsdorfer Mädchen am Ende trotz großen Kampfes geschlagen geben. Die SG Sieversdorf feierte den Einzug ins Pokalfinale. Gegner wird dann der FSV Babelsberg sein, der das zweite Halbfinale gegen Schwielowsee gewann.