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14. Bundesliga-Spieltag
Geschwächte Trainer im Blickpunkt

Es geht um seinen Job: BVB-Coach Peter Bosz. Foto: Bernd Thissen
Es geht um seinen Job: BVB-Coach Peter Bosz. Foto: Bernd Thissen FOTO: Bernd Thissen
Berlin. Für Peter Bosz geht es mit Borussia Dortmund heute um 15.30 Uhr um seinen Job - für Peter Stöger mit dem 1. FC Köln drei Stunden später. dpa

ANGESCHLAGEN: In der Champions League? Gescheitert. In der Liga? Seit sechs Spielen sieglos. Im Ruhrgebiets-Derby? Trotz eines Vier-Tore-Polsters nicht gewonnen. Der BVB Coach Bosz steht vor dem wegweisenden Gastspiel bei Bayer Leverkusen schwer unter Druck. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte auf der Jahreshauptversammlung gesagt, Bosz solle „alles auf den Prüfstand stellen und jeden Stein umdrehen“. Pikant: Vor der Saison wurde der Niederländer bei Leverkusen als Trainerkandidat gehandelt. Nun könnte seine BVB-Zeit dort zu Ende gehen.

ZWECKOPTIMISMUS: 13 Spiele, zwei Punkte: Da hilft nur noch Zweckoptimismus. Der schwer angeschlagene Trainer Stöger will beim Gastspiel auf Schalke endlich den ersten Saisonsieg. „Es ist meine Aufgabe, die Dinge, so lange es möglich ist, positiv zu gestalten“, sagte der Österreicher. Trotz vieler Verletzter versuche man, noch einmal Hoffnung aufkommen zu lassen, betonte Stöger. „Das ist Ansporn genug. Wir wollen gewinnen.“

MÜLLER-RÜCKKEHR: Thomas Müller ist wieder da - und darf für die Bayern im Liga-Spiel gegen Hannover gleich von Beginn an ran. „Man hat im Training wieder den „alten“ Müller gesehen“, sagte Trainer Jupp Heynckes. Für den deutschen Rekordmeister ist das Heimspiel gegen die Niedersachsen die Generalprobe vor dem Aufeinandertreffen mit Paris Saint-Germain in der Champions League am Dienstag.

BEGEHRTE TRAINER: Bayern-Coach Heynckes hört 2018 auf, dem BVB-Trainer Bosz droht das Aus: Die beiden größten deutschen Vereine könnten demnächst auf Trainersuche gehen. Als Kandidaten werden immer wieder Julian Nagelsmann und Ralph Hasenhüttl gehandelt. Am Samstag treffen die beiden Trainer mit ihren Vereinen Hoffenheim und Leipzig aufeinander.

Weil immer wieder Gerüchte um die beiden Coaches aufkommen, äußerten sich sowohl Nagelsmann als auch Hasenhüttl. „Ich habe keinen Kontakt zu anderen Vereinen“, erklärte der 30 Jahre alte Nagelsmann. Sein 50-jähriger österreichischer Kollege, der vor eineinhalb Jahren von Ingolstadt nach Leipzig wechselte, erklärte: „Ich glaube nicht, dass ein Trainer Hasenhüttl Kandidat beim FC Bayern sein kann - aus mehreren Gründen. Der FC Bayern kann sich jeden Trainer der Welt holen, mit viel mehr Erfahrung.“

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Auch Kölns Trainer Peter Stöger steht mächtig unter Druck. Foto: Marius Becker
Auch Kölns Trainer Peter Stöger steht mächtig unter Druck. Foto: Marius Becker FOTO: Marius Becker