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| 17:22 Uhr

Bayern - Frankfurt 4:1
Bayerns Reservisten sind zu stark für den neuen Trainer Kovac

München. Die Hoffnungen von Eintracht Frankfurt auf eine Teilnahme an der Europa League haben einen schweren Dämpfer erhalten. Die Mannschaft von Niko Kovac unterlag bei dessen künftigem Arbeitgeber Bayern München mit 1:4 (0:1) und verpasste damit den Sprung zurück auf Rang sechs in der Tabelle.

Die Hoffnungen von Eintracht Frankfurt auf eine Teilnahme an der Europa League haben einen schweren Dämpfer erhalten. Die Mannschaft von Niko Kovac unterlag bei dessen künftigem Arbeitgeber Bayern München mit 1:4 (0:1) und verpasste damit den Sprung zurück auf Rang sechs in der Tabelle.

Dabei wäre die Gelegenheit günstig gewesen: Vier Tage vor dem Halbfinal-Rückspiel in der Champions League bei Real Madrid hatte Trainer Jupp Heynckes lediglich eine Art C-Auswahl des Rekordmeisters aufgeboten.

In einem an Höhepunkten erschreckend armen Spiel erzielte Niklas Dorsch, Kapitän der Münchner U23-Mannschaft, in seinem ersten Einsatz für die Profis das 1:0 (43.). Sandro Wagner erhöhte für eine solide, aber keineswegs übermächtige Münchner Mannschaft auf 2:0 (76.), ehe der eingewechselte Sebastien Haller die bisweilen seltsam leidenschaftslose Gäste, die ohne den verletzten Kevin-Prince Boateng auskommen mussten, noch einmal heranbrachte (77.). Rafinha (87.) und der eingewechselte Niklas Süle (90.) trafen zum Endstand.

Münchens Trainer Jupp Heynckes hatte im Vergleich zum Hinspiel gegen Madrid (1:2) seine Mannschaft gleich auf acht Positionen verändert, in der Startelf standen vier Spieler aus dem Nachwuchsbereich. Lukas Mai (19) hatte immerhin bereits am vergangenen Samstag in Hannover (3:0) seine Bundesliga-Premiere gegeben - und hinterher einen Profivertrag bis 2021 erhalten. Neben Dorsch (20) gaben Meritan Shabani (19) und Franck Evina (17) ihr Debüt in der ersten Liga.

Die Youngster schlugen sich bemerkenswert gut, was aber auch an den schwachen Frankfurtern lag. Die Gäste wirkten über weite Strecken nicht wie eine Mannschaft, die in der kommenden Saison unbedingt noch Europapokal spielen will. Das Spiel plätscherte deshalb phasenweise völlig ereignislos vor sich hin. Wenn die Frankfurter dann doch mal aufs Tor schossen, stand in der Regel der starke Sven Ulreich im Weg.

(sid)