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| 20:45 Uhr

Frauenfußball-WM
England besiegt Schottland - Formiga stellt Rekord auf

 Englands Nikita Parris (M) jubelt nach ihrem erfolgreichen Elfmeter zum 1:0. Foto: Claude Paris/AP
Englands Nikita Parris (M) jubelt nach ihrem erfolgreichen Elfmeter zum 1:0. Foto: Claude Paris/AP
Nizza. Englands Fußball-Frauen sind mit einem Sieg gegen WM-Neuling Schottland in die Weltmeisterschaft in Frankreich gestartet. Der Mitfavorit setzte sich im „Schwesterduell“ zum Auftakt der Gruppe D in Nizza mit 2:1 (2:0) durch. dpa

Die insgesamt überlegenen Engländerinnen gingen durch einen von Nikita Parris verwandelten Handelfmeter (14. Minute) in Führung, Ellen White (40.) konnte noch vor der Pause auf 2:0 erhöhen. Claire Emslie (79.) gelang dann das erste Tor für Schottland bei einer Frauen-WM.

Zuvor gab es zwei Partien in der Gruppe C und einen WM-Rekord. Mit der 41 Jahre alten Formiga in der Startelf bezwangen die Brasilianerinnen in Grenoble Außenseiter und WM-Debütant Jamaika klar mit 3:0 (1:0). Formiga ist nun die älteste WM-Spielerin der Geschichte und die Einzige (Männer und Frauen), die bei sieben Weltmeisterschaften am Ball war.

Alle drei Tore für Brasilien, Vizeweltmeister von 2007, erzielte Cristiane (15./50./64.). Die 34 Jahre alte Angreiferin spielte einst zwischen 2005 und 2007 für Turbine Potsdam und den VfL Wolfsburg in der Frauen-Bundesliga. Ihre WM-Premiere feierte auch die 38 Jahre alte deutsche Schiedsrichterin Riem Hussein, die das Duell leitete. Zuvor hatte WM-Geheimfavorit Australien in Valenciennes eine überraschende 1:2- Niederlage gegen Italien kassiert.

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 Formiga (r) ist mit 41 Jahren und 98 Tagen die älteste Spielerin bei einer Fußball-Weltmeisterschaft jemals. Foto: Diego Azubel/EPA
Formiga (r) ist mit 41 Jahren und 98 Tagen die älteste Spielerin bei einer Fußball-Weltmeisterschaft jemals. Foto: Diego Azubel/EPA FOTO: Diego Azubel
 Die Brasilianerinnen sind erwartungsgemäß erfolgreich in die WM gestartet. Foto: Laurent Cipriani/AP
Die Brasilianerinnen sind erwartungsgemäß erfolgreich in die WM gestartet. Foto: Laurent Cipriani/AP FOTO: Laurent Cipriani