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Elbe-Elster-"Clásico" in Finsterwalde

SpVgg-Kapitän Oliver Bossing jubelt im Hinspiel des Sängerstadtderbys Ende Oktober 2014 über das Tor des Tages.
SpVgg-Kapitän Oliver Bossing jubelt im Hinspiel des Sängerstadtderbys Ende Oktober 2014 über das Tor des Tages. FOTO: Sven Bock
Wochenend-Vorschau. Der VfB Hohenleipisch fordert in der Brandenburgliga nach den letzten Erfolgen den um fünf Zähler besser gestellten TuS Sachsenhausen heraus. Zwei Etagen tiefer muss der VfB Herzberg zur schweren Hürde nach Großräschen. Der TSV empfängt Cottbus. Die SGF reist nach Luckau. Die Kurstädter gastieren in Drebkau. Martin Exner / fte1 men1 men1 men1 H. Haas T. Jünigk

BRANDENBURGLIGA TuS Sachsenhausen (5.) - VfB Hohenleipisch 1912 (7.). Mit einem 6:0-Kantersieg in Eisenhüttenstadt verschafften die Sachsenhausener ihrem neuen Trainer einen Einstand nach Maß und bestätigten ihre Offensivstärke erneut, erzielten schon in den drei letzten Heimspielen im Schnitt vier Treffer und der Führende der Torschützenliste, Andor Müller, ist nach seiner Gelb-Sperre auch wieder an Bord. So bleibt für Hohenleipisch wohl die Außenseiterrolle, jedoch braucht sich die Pohlenz-Elf nicht zu verstecken, hat im Grunde nichts zu verlieren und läuft mit gestärktem Selbstvertrauen auf.

Anstoß: Samstag, 15 Uhr.

LANDESKLASSE SÜD SV Großräschen (3.) - VfB Herzberg 68 (13.). Ein schweres Los wartet auf den VfB Herzberg in Großräschen. Die Gastgeber sind Dritter und haben sich bereits ein ordentliches Polster auf die nachfolgenden Ränge aufgebaut. Verwundbar scheinen sie dennoch zu sein. Zuletzt setzte es die ersten beiden Saisonniederlagen direkt nacheinander für den SV. Aber auch der VfB musste kürzlich Federn lassen.

Anstoß: Samstag, 15 Uhr.

FSV Rot-Weiß Luckau (11.) - SG Friedersdorf (2.). Nach dem souveränen Heimerfolg gegen Lauchhammer müssen die Almkicker an diesem Spieltag nach Luckau reisen. Der Tabellenelfte steckt noch im Abstiegskampf und wird schon allein deshalb alles für die drei Punkte tun. Die Heimbilanz des FSV ist mit fünf Siegen und fünf Pleiten ausgeglichen. Dem ungeachtet reist die SGF mit breiter Brust an. Anstoß: Samstag, 15 Uhr.

TSV 1878 Schlieben (5.) - VfB Cottbus (7.). Der TSV trifft an der Steigemühle auf einen Verfolger. Cottbus landete zuletzt zwei Siege und konnte sich damit ins obere Mittelfeld bringen. Mit einem weiteren Erfolg in Schlieben würde der VfB an den Platzherren vorbeiziehen. Der Aufsteiger will dagegen die bittere Derbypleite beim FC schnellstmöglich vergessen machen. Anstoß: Samstag, 15 Uhr.

SV Einheit Drebkau (10.) - FC Bad Liebenwerda (12.). Der Kurstadt-FC muss diesmal zum Aufsteiger nach Drebkau reisen. Die Drebkauer stehen zwei Plätze vor den Liebenwerdaern. Das Hinspiel konnten die Kurstädter mit 4:1 deutlich gewinnen. Aber Einheit Drebkau deutete schon damals mit seiner einfachen und schnörkellosen Spielweise seine Gefährlichkeit an.

Anstoß: Samstag, 15 Uhr.

KREISOBERLIGA SV Hertha Finsterwalde (11.) - SpVgg Finsterwalde (4.). Das Derby gehört zu den Klassikern des Elbe-Elster-Fußballs. Zu DDR-Zeiten lockte diese Begegnung nicht selten mehrere Tausend Zuschauer auf die Sportplätze und ist bis heute für Spieler und Fans eine Partie die elektrisiert. Beide Mannschaften liefern sich einen harten Kampf um die fußballerische Krone in der Sängerstadt. Seit der Wende treffen die Erzrivalen am Samstag zum 16. Mal in einer Pflichtpartie aufeinander. Die Hertha wartet seit der Saison 2006/2007 auf einen Erfolg gegen den härtesten Gegner aus dem Finsterwalder Norden und will diesen vor heimischer Kulisse erkämpfen. Anstoß ist am Samstag um 15 Uhr auf der Friedrich-Pielenz-Sportstätte an der Bayernstraße. Der Einlass beginnt um 14 Uhr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.