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| 02:39 Uhr

DJK gewinnt Lautaer Budenzauber

Zwei Tore mehr geschossen, vier weniger kassiert: Die DJK Blau-Weiß setzte sich vor der punktgleichen Regionalauswahl die Krone auf.
Zwei Tore mehr geschossen, vier weniger kassiert: Die DJK Blau-Weiß setzte sich vor der punktgleichen Regionalauswahl die Krone auf. FOTO: wml1
Hosena. Für ein spannendes Hallenfußball-Wochenende hat der FSV Lauta am Wochenende in Hosena gesorgt. Der FSV glänzte in den drei Turnieren aber vor allem als Gastgeber und überließ den eingeladenen Teams die Top-Plätze. Franz Koller

Nachdem das Altherren-Turnier der Lautaer am Samstagvormittag mangels Zusagen ausfallen musste, startete am Nachmittag die erste Männermannschaft mit fünf Gästen in das Turnierwochenende. Bei frostigen Temperaturen draußen ging es in der Halle in Hosena teilweise hitzig, meist aber sehr umkämpft und knapp zu, wie auch die Abschlusstabelle verdeutlicht. Im Kampf um die Medaillenränge war zweimal das Torverhältnis ausschlaggebend. So musste der gastgebende FSV Lauta (4. Platz, 6:5 Tore) aufgrund der schlechteren Tordifferenz dem Titelverteidiger aus Königswartha (3., 18:6) den Vortritt lassen (jeweils 9 Zähler) und die DJK Blau-Weiß Wittichenau (1., 14:4) konnte sich den Titel vor der erfahrenen Regionalauswahl (2., 12:8) um Stefan Hoßmang sichern (je 10 Punkte).

Die Kreisliga-Vertretungen der SG Halle 05 (6. Platz, 0 Punkte, 1:25 Tore) und der SG Kroppen (5., 3, 5:8) spielten zwar bei den Auszeichnungen der besten Teams keine Rolle, dafür konnte sich Tony Kitta (Kroppen) über die Wahl zum besten Torhüter freuen, der neben Erik Goldmann (Königswartha, bester Torschütze mit sieben Treffern) und Martin Sauer (Wittichenau, bester Spieler) als Einzelspieler ausgezeichnet wurde.

Am Sonntagvormittag war die zweite Vertretung des FSV schließlich Ausrichter eines weiteren Kräftemessens unter dem Hallendach, wobei die Gastgeber nicht überzeugen konnten. Am Ende wurden die Lautaer abgeschlagen Letzter (6. Platz mit null Punkten, 4:13 Tore) hinter dem Team "HSV Einheit Ehemalige" (5. Platz, 4 Punkte, 7:10), die damit ihre Leistungen der vergangenen Jahre nicht bestätigen konnten und im vorletzten Spiel noch von Grün-Gelb Hohenbocka (4., 5, 8:10) überholt wurden.

Auch im Kampf um die Medaillenränge herrschte am Ende wenig Spannung. So hätte dem Turniersieger LSV Bergen II (1. Platz, 15 Punkte, 13:3) im letzten Spiel sogar eine Niederlage mit sechs Toren Unterschied gegen die SpVgg Lohsa/Weißkollm II (3., 7, 11:9) gereicht, um vor seinem Verfolger SG Hosena/Großkoschen (2., 12, 7:5) zu bleiben.

Einziger Lichtblick aus Sicht der Gastgeber war Maik Zimmer, der trotz der meisten Gegentreffer zum besten Torhüter gewählt wurde. Außerdem konnte sich Phillip Witschaß von der SpVgg Lohsa/Weißkollm II über gleich zwei Prämierungen freuen, da er nicht nur technisch glänzte, sich somit den Titel als bester Spieler sicherte, sondern auch mit sieben Treffern die Torjägerkrone aufsetzte.

Am Sonntagnachmittag wurde dann zum siebenten Mal die Vereinsmeisterschaft des FSV Lauta ausgetragen. Der Andrang und Zuspruch waren zur Freude des Veranstalters riesig. Acht Teams traten zunächst in zwei Gruppen aufeinander und spielten anschließend die Platzierungen aus. Dabei zeigten die "Ehemaligen" wieder einmal, dass ihr Weggang ein Verlust für den Verein ist und kürten sich im Finale mit einem 3:0 über die "Erste" zum vierten Mal in Folge (und insgesamt fünften Mal) zum Vereinsmeister.

Erfreulich ist vor allem auch, dass viele, die den Verein einst verlassen haben, so gut auseinander gegangen sind und deswegen nun zu einer solchen Veranstaltung gern wieder zusammenkommen. Auch den vielen Fans ist es hoch anzurechnen, dass sie eine eigene Mannschaft auf die Beine stellen konnten. Dass sie ihr Spiel um Platz sieben gegen die A-Junioren mit 1:5 verloren, schmerzte auch nur kurz, da der Spaß im Vordergrund stand. Auch deshalb wird die Vereinsmeisterschaft für viele wieder ein fester Termin im Kalender 2017.

Mit großer Herzlichkeit wurde zum Abschluss des vereinsinternen Turniers am Sonntag Lutz Schmaler (links) als Trainer der ersten FSV-Elf verabschiedet. Lutz Schmaler geht dem Verein aber nicht gänzlich verloren. Er vermittelt künftig den G-Junioren das Fußball-Abc.
Mit großer Herzlichkeit wurde zum Abschluss des vereinsinternen Turniers am Sonntag Lutz Schmaler (links) als Trainer der ersten FSV-Elf verabschiedet. Lutz Schmaler geht dem Verein aber nicht gänzlich verloren. Er vermittelt künftig den G-Junioren das Fußball-Abc. FOTO: wml1