| 02:48 Uhr

DJK braucht in Ralbitz einen Sahnetag

Frank Wittek (links) gehört bei den Wittichenauern zu den Top-Torjägern. Seine Qualitäten sind am Sonntagnachmittag im Derby bei den robusten Ralbitzern um Thomas Rausch (rechts) sehr gefragt – wenn die Blau-Weißen eine Lücke finden.
Frank Wittek (links) gehört bei den Wittichenauern zu den Top-Torjägern. Seine Qualitäten sind am Sonntagnachmittag im Derby bei den robusten Ralbitzern um Thomas Rausch (rechts) sehr gefragt – wenn die Blau-Weißen eine Lücke finden. FOTO: Werner Müller/wml1
In der Oberlausitz und auf Landesebene blicken die Anhänger des runden Leders gespannt auf das Pokalgeschehen. Lediglich die Parkstädter und Trebendorfs Fortunen laufen in der Landesklasse auswärts zu Nachholspielen auf, eine Liga darunter empfängt der VfB Weißwasser zu einem ganz wichtigen Nachholer Holtendorf. In der Westlausitz läuft der Spielbetrieb derweil unter Volllast weiter. Zum Gipfeltreffen der achten Runde müssen die Zeißiger in Laußnitz ran. In Ralbitz steigt das Derby der beiden DJK-Teams. blu wml1 bls1

LANDESKLASSE OST Samstag, 10.30 Uhr: FC Oberlausitz Neugersdorf II (4.) - SV Rot-Weiß Bad Muskau (6.). Nach einer zweiwöchigen Zwangspause freuen sich die Parkstädter auf das Nachbarschaftsduell beim FCO. Mit einem Dreier könnte Rot-Weiß in der Tabelle ein großer Sprung nach oben gelingen.

Sonntag, 15 Uhr: FSV 1990 Neusalza-Spremberg (3.) - SV Fortuna Trebendorf 1996 (8.). Ähnliches gilt für die mit der Pücklerelf punktgleichen Fortunen, die bei einem Auswärtssieg mit den Gastgebern gleichziehen könnten.

WESTLAUSITZLIGA

Samstag, 15 Uhr: SV Gnaschwitz-Doberschau (6.) - Hoyerswerdaer FC (7.). Den Hoyerswerdaer FC erwartet ein schweres Auswärtsspiel gegen ein etabliertes Westlausitzliga-Team. "Wir müssen in unser gewohntes Spiel zurückfinden und mehr Konzentration und Konstanz an den Tag legen als zuletzt. Ein Punkt ist das Ziel", blickt HFC-Kicker Max Häfner auf den 8. Spieltag. "Wir wollen versuchen, weiter an unserem Offensivfußball zu arbeiten, um noch gefährlicher vor dem Tor zu sein. Natürlich wird es schwer, aber wir wollen versuchen, in Gnaschwitz zu bestehen und fahren nicht zum Verlieren hin", betont sein Trainer Enrico Krüger.

Sonntag, 10.30 Uhr: LSV Bergen 1990 (14.) - SV 1910 Edelweiß Rammenau (11.). Mit Rammenau kommt ein Gegner nach Bergen, der in der Tabelle vor dem LSV steht. Da heißt es natürlich, hoch konzentriert zu Werke zu gehen, um nach Möglichkeit einen Heimsieg einzufahren. Bergens Trainer Stefan Koark: "Wir wollen uns aus dem Keller befreien. Das wird allerdings sehr schwer werden. Aber wir werden alles geben, um das Unmögliche wahr zu machen und stimmen uns hoch motiviert auf die Begegnung ein." Und Co-Trainer Ricardo Schumann sagt: "Nach der bitteren Derby-Niederlage vom vorigen Samstag wollen wir gegen einen direkten Tabellennachbarn drei Punkte einfahren, um langsam aus dem Keller zu kommen. Wenn wir wieder, wie in den letzten beiden Spielen, mit Leidenschaft, Kampfgeist und Pressing agieren, sollten die drei Punkte in der Elsterheide bleiben."

Sonntag, 15 Uhr: DJK Sokol Ralbitz/Horka (4.) - DJK Blau-Weiß Wittichenau (9.). Am Sonntag ist in Ralbitz ein Derby angesagt. Gegen die Gastgeber wird es im DJK-Duell sicher nicht einfach für die Wittichenauer. Blau-Weiß-Coach Waldemar Adamowicz erklärt, warum: "Sie verfügen über gesunde Robustheit und haben gute Kicker in ihren Reihen, die jederzeit Spiele entscheiden können. Deshalb wird uns ganz gewiss alles abverlangt werden, damit die Punkte dort bleiben. Wenn wir also was Zählbares mitnehmen wollen, müssen wir einen guten Tag erwischen. Mit einer geringen Fehlerquote im Spiel ist das möglich. Hohe Einsatzbereitschaft und unbedingter Siegeswille sind Grundvoraussetzungen in diesem Derby, um etwas Zählbares mitzunehmen. Ich hoffe, wir können einiges davon aufbieten, dann kann es ein interessantes Duell werden."

Sonntag, 15 Uhr: SV Königsbrück/Laußnitz (2.) - SV Zeißig (1.). Nach dem jüngsten Zeißiger Last-Minute-Sieg im Derby gegen Bergen reisen die Männer von Trainer Stefan Hoßmang voller Selbstbewusstsein zu dem Überraschungsteam dieser Spielzeit. Zeißigs Torgarant Andreas Kober erklärt vor dem Duell mit den direkten Verfolgern: "Wir müssen uns steigern und all unsere Stärken abrufen, um bestehen zu können. Königsbrück/Laußnitz ist noch unbezwungen zu Hause. Wir wollen aber die Tabellenführung verteidigen und werden alles daran setzen." Sein Sturmkollege Rostam Geso sagt: "Wir wissen um die Kontergefährlichkeit der Königsbrücker und werden uns genau darauf einstellen. Ich denke, es wird ein spannendes Spitzenspiel." Zeißigs Trainer Stefan Hoßmang. "Königsbrück hat einen sehr guten Start hingelegt und beeindruckt mit hohen Siegen. Gerade zu Hause sind unsere Gegner eine harte Nuss, die wir knacken wollen. Wir müssen uns auf kompakt und tief stehende, zweikampfstarke und über Konter gefährliche Gastgeber einstellen. Leider stehen uns Bruno Laser und Nico Heinecke für längere Zeit nicht zur Verfügung, deren Verletzungen aus dem Bergen-Spiel sich nun doch als schwerwiegender herausgestellt haben."

OBERLAUSITZLIGA Samstag, 15 Uhr: VfB Weißwasser 1909 (2.) - Holtendorfer SV (4.). Am Wochenende steht für den VfB Weißwasser der Nachholer vom 6. Spieltag an. Die Männer vom Turnerheim erwarten dazu den diesjährigen Aufsteiger und Favoritenschreck vom Holtendorfer SV. Bei einem Sieg können die Kicker aus Weißwasser mit dem derzeit führenden FSV Oderwitz wieder Punktgleichheit herstellen. Allerdings müssen sie noch immer auf einige Spieler verletzungsbedingt verzichten. Alle anderen Erwachsenenteams des VfB haben am Wochenende spielfrei.