| 02:56 Uhr

Der Knappen-Reserve gelingt ein Sieg in buchstäblich letzter Minute

Dem Kroppener Lars Theurich (vorn, l.) gelang ein Tor.
Dem Kroppener Lars Theurich (vorn, l.) gelang ein Tor. FOTO: str1
Senftenberg.. Mit einem Sieg in der Nachspielzeit haben die Briesker Knappen ihren Fünf-Punkte-Vorsprung vor den ebenfalls siegreichen Lindenauern behauptet. Viel spannender geht es aber am Ende der Tabelle zu. hys1

Hier gab 1892 Schwarzheide nach dem zweiten Saisonsieg die Rote Laterne an Großkoschen ab.

SV 1892 Schwarzheide - SV Großräschen II 2:0 (1:0)

1:0 Benard Myango Motaka (13.), 2:0 Dennis Kurze (63. FE); SR: Frank Schulz (Annahütte)

Dass die Südteichler mit zehn Mann begannen, schienen die Gäste gar nicht mitbekommen zu haben. Den Räschenern fiel überhaupt nichts ein. Das änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht, in dem die 92er noch einige Riesenchancen besaßen. Erst nach dem 0:2 wachte die an diesem Tag viel zu harmlose Fohlen-Elf auf, für eine Resultatsverbesserung war das aber zu spät.

FSV Empor Hörlitz - Elastisch Senftenberg 1:1 (0:1)

0:1 Nick Steinbach (15.), 1:1 Marcel Berndt (87.); SR: Benjamin Buttenstedt (Senftenberg)

Die Empor-Elf tat sich wieder einmal schwer gegen den Angstgegner. Völlig verdient ging Elastisch in Führung. Hörlitz war nun bemüht, aber gegen die gut gestaffelten Senftenberger fand die Elf kaum Mittel, um zum Ausgleich zu kommen. Erst eine Standardsituation kurz vor Schluss brachte der Heimelf noch den glücklichen Ausgleichstreffer.

SV Blau-Weiß Lichterfeld - FSV Glückauf Brieske/Senftenberg II 2:3 (1:1)

1:0 Roger Kloditz (25.), 1:1 Georg Freund (27.), 1:2 Steven Pötschke (64.), 2:2 Steven Erken (81.), 2:3 Steven Manig (90.+1); SR: Uwe Tondera (Lauchhammer)

Der Tabellenführer drückte den Gastgeber von Beginn an in die eigene Hälfte. Doch Lichterfeld setzte stets gefährliche Konter. So ging es mit einem gerechten 1:1 in die Halbzeit. Auch der zweite Durchgang blieb ausgeglichen. Als alles schon nach einem gerechten Remis aussah, erzielte Manig gegen eine unkonzentrierte Blau-Weiß-Abwehr in der Nachspielzeit noch den Siegtreffer.

Senftenberger FC II - SV Blau-Weiß Lindenau 0:3 (0:2)

0:1 Michael Richter (9.), 0:2, 0:3 Patrick Trobisch (31., 64.); SR: Winfried Schönitz (Hohenleipisch)

Lindenau war die bessere Mannschaft, erwischte aber auch keinen guten Tag. Beim 0:2 leistete die SFC-Hintermannschaft tatkräftig Schützenhilfe. Ein Distanzschuss zum 0:3 sorgte für die Entscheidung. Die SFC-Reserve verkaufte sich teuer, war aber in der Offensive nicht zwingend genug, um mit einem eigenen Torerfolg den Gegner noch unter Druck zu setzen.

SG Kroppen - SV Grün-Weiß Annahütte 2:2 (1:2)

1:0 Lars Theurich (5.), 1:1 Martin Rodewald (15.), 1:2 Alexander Krüger (29.), 2:2 Hendrik Säring (85.); Gelb-Rot: Alexander Römer (Annahütte, 90.+3); SR: Kevin Muschinski (Lindenau)

Die erste Halbzeit gehörte den Gästen, die die Bälle geschickt in die Spitze spielten und zur Pause verdient in Führung lagen. Ein ganz anderes Bild gab es in der zweiten Hälfte. Jetzt war die SG am Drücker. Durch einen Kopfball von Säring fiel schließlich der verdiente Ausgleich. Die Gäste waren nur noch bei Standards gefährlich und konnten mit dem Punkt zufrieden sein.

SV Aufbau Oppelhain - SG Tettau/Frauendorf 3:0 (2:0)

1:0, 2:0, 3:0 Peter Maleis (7., 24., 58.); Gelb-Rot: Guido Lesche (Tettau/Frauendorf, 25.), Rot: Tobias Goldammer (Tettau/Frauendorf, 59.); SR: André Hänßgen (Hirschfeld)

Mit einer über weite Strecken überzeugenden Leistung gewannen die Aufbau-Kicker auch ihr zweites Heimspiel in der Rückrunde. Einem glänzend aufgelegten Peter Maleis war anzumerken, dass er während seiner Verletzungspause das Fußballspielen nicht verlernt hat. Mit einem Dreierpack schoss er die durch Platzverweise doppelt dezimierten Gäste fast allein vom Acker.

SV Eintracht Lauchhammer II - TSG Großkoschen 6:0 (1:0)

1:0 Dennis Müller (11.), 2:0 Toni Matsch (46.), 3:0 Eric Hamann (50.), 4:0 Dennis Müller (56.), 5:0 Eric Hamann (84.), 6:0 Erik Lewa (89.); SR: Thomas Drobnik (Arnsdorf)

Die Gastgeber taten sich zunächst gegen die tief stehenden Gäste schwer. Nach dem Doppelschlag zum Wiederanpfiff war die Partie entschieden. Ab der 65. Minute musste die TSG nach Verletzungen mit neun Mann auskommen. Die Ostler nutzten die sich bietenden Chancen und erhöhten das Ergebnis noch auf ein halbes Dutzend Tore.