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BSV spielt gegen die Heimmisere – Wacker empfängt den FSV Brieske

Wochenend-Vorschau. Brandenburg-Liga: Endlich den Hebel umlegen wollen die Breesener, wenn am Samstag der VfB Hohenleipisch an der Baumschule gastiert. Gegen die Taktik der Südbrandenburger, die immer von einigen lautstarken Schlachtenbummlern unterstützt werden, tat sich der BSV zwar stets schwer, konnte aber zuletzt beim unglücklichen 3:4 in Eisenhüttenstadt gerade offensiv positive Akzente setzen. Roland Scheumeister

Landesliga: Alles andere als ein Spaziergang erwartet den VfB Krieschow beim Trip nach Erkner. Denn die Randberliner haben sich zur Nummer zwei der Rückrunde gemausert. Dem Spitzenreiter dicht auf den Fersen sind die Ströbitzer, die ihre stolze Serie von 16 ungeschlagenen Spielen in Brieske halten wollen. Zuletzt im Aufwind, werden die Knappen sicherlich besonders motiviert sein, der Mannschaft der Stunde ein Bein zu stellen.

Der 1. FC Guben reist zu den 2015 daheim noch ungeschlagenen Wildauern. Die Offensive des Aufsteigers ist stark auf Torjäger Steve Neumann zugeschnitten. Gelingt es der FC-Abwehr, die aktuelle Nummer eins der Torschützenliste in Schach zu halten, wäre dies ein wichtiger Schritt zur Realisierung des angestrebten Punktezuwachses. Seine Auswärtsbilanz aufpolieren möchte der Kolkwitzer SV in Briesen. Nachdem sich die Truppe zuletzt respektabel gegen die Schwergewichte des Feldes geschlagen hatte, tritt sie bei den Märkern auf Augenhöhe an. Anknüpfend am starken Auswärtsauftritt der Vorwoche, will sich die SG Burg mit einem Heimsieg über den Vorletzten Luckenwalde endgültig aus dem Tabellenkeller verabschieden.

Landesklasse: Nichts zu verlieren hat der VfB Cottbus in der Partie beim designierten Aufsteiger Lübben. Bei guter Tagesform sollten die Nordcottbuser durchaus in der Lage sein, den Ablauf spannend zu halten. Im Bestreben, noch um einige Tabellenplätze zu klettern, zählt für Peitz daheim gegen Aufsteiger Altdöbern nur ein Sieg. Die Drebkauer wollen indes vor eigenem Publikum dem bis auf Rang vier vorgestoßenen Mitaufsteiger Schlieben Paroli bieten und ihre gute Entwicklung in der Rückspielrunde bestätigen. Nach fünf sieglosen Spielen hofft der SC Spremberg derweil auf eine gute Besetzung, um gegen den jüngst erstarkten FC Bad Liebenwerda wieder ein Erfolgserlebnis feiern zu können. Mit neuer, aus dem ersten Saisonsieg geschöpften, Motivation fahren die Groß Gaglower nach Luckau, um bei den Rot-Weißen an der nächsten Überraschung zu basteln.