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Benken-Elf jubelt über ersten Dreier

Burgs Kapitän Patrick Lahr sorgt mit einem gut getimten Pass für Gefahr in Briesens Strafraum. Mehrere Blau-Weiß-Spieler können nur zuschauen. Der SG-Fußballer hat seine Elf wenig später im sechsten Anlauf zum ersten Saisonsieg geschossen.
Burgs Kapitän Patrick Lahr sorgt mit einem gut getimten Pass für Gefahr in Briesens Strafraum. Mehrere Blau-Weiß-Spieler können nur zuschauen. Der SG-Fußballer hat seine Elf wenig später im sechsten Anlauf zum ersten Saisonsieg geschossen. FOTO: Tobias Voigt/FuPA
Der 6. Landesliga-Spieltag hat für große Erleichterung in Guben und Burg gesorgt. Der FC und die SG konnten sich mit Siegen aus dem Ligakeller befreien. Der Kolkwitzer SV hat derweil die erhoffte Überraschung in Lübben verpasst. Roland Scheumeister und Tobias Voigt / rsm1 Tobias Voigt

Preußen Blankenfelde/Mahlow - 1. FC Guben 0:2 (0:1). Durch Urlaub und Krankheit bedingt reiste der FC quasi mit dem letzten Aufgebot in Mahlow an. Neben wichtigen Spielern fehlten auch beide Trainer. Die verbliebene Rumpfelf präsentierte sich dann aber als um so geschlossener. Ihr Spiel aus einer kompakten Abwehr und dem aggressiv agierenden Mittelfeld heraus beeindruckte die Gastgeber, die dadurch, insbesondere in der ersten Halbzeit, nie zu ihrem Spiel fanden und lediglich eine Kopfballchance verbuchten (8.). Im Abschluss einer schönen Kombination zwischen Marek Laczynski und Pawel Piotrowski wurde Letzterer im Strafraum gefoult. FC-Kapitän Benny Schulz verwandelte den fälligen Elfmeter zur Gubener Führung. Bis zur Pause ließ der FCG nichts mehr zu und konnte sein erfolgreiches Konzept zunächst auch in der zweiten Hälfte durchziehen. Als Denny Vu Tuan mit einem Scharfschuss aus zentraler Position den Torwart zur Faustparade zwang, setzten Piotrowski und Rafal Pietka sofort nach und Letzterer bugsierte den Ball über die Linie. Die Gastgeber steckten nicht auf und schufen sich durch aggressive, teils auch unsportliche Spielweise ein Chancenübergewicht, doch FC-Keeper Karol Matwiejczyk reagierte zwischen der 78. und 80. Minute dreimal hervorragend und hielt damit den letztendlich verdienten Auswärtssieg fest, der den Gubenern eine gehörige Portion Optimismus und Selbstbewusstsein für die nächsten wichtigen Begegnungen einhauchen sollte.

Grün-Weiß Lübben - Kolkwitzer SV 4:0 (3:0). Die Kolkwitzer präsentierten sich beim Spitzenreiter bestens auf dessen Spielweise eingestellt, so dass zunächst kein großer Unterschied zu Tage trat. Zwei klare Fehlentscheidungen des Schiedsrichterteams wurden zum Wegbereiter für die Gastgeber und ließen Hektik und Frust beim KSV aufkommen. Zunächst forderte der KSV-Anhang vergeblich einen Handelfmeter und als Lübbens Torjäger Romano Lindner nach einem Fehlabspiel allein auf das Kolkwitzer Tor zusteuerte, erzielte er das 1:0 aus klarer Abseitsposition. Dessen ungeachtet erwiesen sich die Spreewäldler als echt starkes Team und zeigten, dass ihre unangefochtene Spitzenposition kein Zufall ist. So wurde die KSV-Abwehr mit einem herrlichen Diagonalpass ausgehebelt und Philipp Herms legte auf 2:0 nach. Nach einer nicht abgewehrten Ecke war es dann ein 15-Meter-Schuss, der zum 3:0 einschlug und damit noch vor der Pause vorzeitig die Fronten klärte. In der zweiten Hälfte waren die 1896er bemüht, das Resultat in Grenzen zu halten und ließen wenig zu. Per umstrittenen Foulstrafstoß stellte Lübben den Endstand her.

SG Burg - Blau-Weiß Briesen/Mark 2:1 (1:0). Aufatmen im Spreewald. Die SG Burg hat am 6. Spieltag den so lange herbeigesehnten ersten Saisonsieg einfahren können und verbesserte sich infolgedessen auf Tabellenplatz zwölf. So bezwangen die Grün-Weißen den FV Blau-Weiß Briesen mit 2:1, wobei in der Benken-Elf einmal mehr Caio Henrique und Patrick Lahr als Torschützen zu glänzen wussten.