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| 16:57 Uhr

Hochrisikospiele in der Bundesliga
Auch Rheinland-Pfalz für DFL-Beteiligung an Polizeikosten

Köln. Roger Lewentz, Innenminister des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, hat sich für eine Beteiligung der Deutschen Fußball Liga an Polizeikosten bei sogenannten Hochrisikospielen ausgesprochen. "Wenn Spieler im nationalen und internationalen Bereich für 40 Millionen, für 100 Millionen, für 222 Millionen Euro verkauft werden, dann sind die drei Millionen Euro, die Rheinland-Pfalz die Polizeieinsätze bei Fußballspielen kosten, eine Summe, die unterstützt werden sollte", sagte der SPD-Politiker dem WDR-Magazin Sport inside.

Roger Lewentz, Innenminister des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, hat sich für eine Beteiligung der Deutschen Fußball Liga an Polizeikosten bei sogenannten Hochrisikospielen ausgesprochen. "Wenn Spieler im nationalen und internationalen Bereich für 40 Millionen, für 100 Millionen, für 222 Millionen Euro verkauft werden, dann sind die drei Millionen Euro, die Rheinland-Pfalz die Polizeieinsätze bei Fußballspielen kosten, eine Summe, die unterstützt werden sollte", sagte der SPD-Politiker dem WDR-Magazin Sport inside.

Hintergrund der Lewentz-Einlassungen ist ein Rechtsstreit zwischen dem Bundesland Bremen und der DFL. Im Februar hatte das Bremer Oberverwaltungsgericht (OVG) der Hansestadt weitgehend Recht gegeben.
Demnach darf das Bundesland Bremen die DFL grundsätzlich an Mehrkosten für Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen der Bundesliga beteiligen.

Vor dem OVG ging es exemplarisch um die Erstligapartie zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV vom 19. April 2015. Nach dieser Begegnung gab es aus Bremen eine Gebührenrechnung an die DFL von über 425 000 Euro für polizeiliche Mehrkosten.

Die DFL ging gegen das Bremer OVG-Urteil in Revision. Eine Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig wird nicht vor dem Frühjahr 2019 erwartet.

(dpa)