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| 12:46 Uhr

Stadt außer Rand und Band
Roma-Boss muss nach Freudensprung zum Rapport

Rom. Nach dem sensationellen Halbfinal-Einzug von Rom in der Champions League wurde die Stadt kurzerhand zur Partyzone. Auch Roma-Präsident James Pallotta ließ sich von dem Freudentaumel anstecken - und muss dafür eine Geldstrafe zahlen.

Nach dem sensationellen Halbfinal-Einzug von Rom in der Champions League wurde die Stadt kurzerhand zur Partyzone. Auch Roma-Präsident James Pallotta ließ sich von dem Freudentaumel anstecken - und muss dafür eine Geldstrafe zahlen.

Nach der Sensation gegen Barcelona in der Champions League sprang er vor Freude in den Brunnen auf der zentralen Piazza del Popolo. Umringt von unzähligen Fans, die die ganze Nacht den 3:0-Sieg ihrer Mannschaft gegen Barca und den ersten Einzug ins Halbfinale in der Geschichte des Klubs feierten.

Auf einem Video war zu sehen, wie sich Pallotta rücklings in den Brunnen wirft. Eigentlich steht auf Baden in den historischen Becken in Rom eine Strafe von bis zu 500 Euro. Der Sprecher des AS Rom bestätigte der dpa, dass Pallotta am Mittwoch Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi treffen werde, um sich für das Bad zu entschuldigen. Er werde die Strafe bezahlen, hieß es.

Die Freude über den Sieg trübt das freilich nicht. "La notte magica", also von der "magischen Nacht" schwärmten die Zeitungen. "Kaiserlich!", titelte die Zeitung "Gazzetta dello Sport": "RoMagica!"

Selbst eingefleischte Fans der Konkurrenz Juventus Turin mussten ihren Hut ziehen. "Wenigstens an einem Abend Forza #Roma!", twitterte Italiens Regierungschef Paolo Gentiloni kurz nach dem Spiel im römischen Olympiastadion. Er ist zwar Römer, aber Juve-Fan. Für seine Mannschaft muss er allerdings noch bangen: Juventus muss am Mittwoch einen 0:3-Rückstand gegen Real Madrid aufholen, um ins Halbfinale zu kommen.

(dpa)