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Neuer Wettbewerb
ARD und ZDF übertragen DFB-Spiele der UEFA Nations League

Zusammen mit der ARD überträgt das ZDF die deutschen Spiele der UEFA Nations League. Foto: Arne Dedert
Zusammen mit der ARD überträgt das ZDF die deutschen Spiele der UEFA Nations League. Foto: Arne Dedert FOTO: Arne Dedert
Mainz. Die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF werden die Spiele der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in der UEFA Nations League übertragen. Es geht dabei um bis zu zwölf Partien der DFB-Auswahl in dem neuen Wettbewerb im Zeitraum von 2018 bis 2022. dpa

„Es ist gut, einen Publikumsmagneten wie die Länderspiele der deutschen Mannschaft weiterhin zwischen den Fußball-Welt- und -Europameisterschaften in unserem Programm zu haben“, sagte ZDF-Intendant Thomas Bellut.

Bereits im Frühsommer war bekannt geworden, dass ARD und ZDF über die Agentur CAA Eleven von der UEFA ein Rechte-Paket für die neue Nationenliga gekauft hatten. Gremien der Sender mussten dem Deal noch zustimmen - dies ist jetzt geschehen. ARD und ZDF hatten zuvor einige Niederlagen beim Bieten um Sportrechrechte einstecken müssen.

Die Nations League ersetzt aber der Saison 2018/19 internationale Freundschaftsspiele. Es gibt dabei vier Ligen - A, B, C und D. Deutschland wird mit elf anderen Auswahlen in der erstklassigen „Liga A“ antreten. Die Liga A besteht aus vier Gruppen mit jeweils drei Teams. Dabei sind neben Deutschland der Europameister Portugal, Belgien, Spanien, Frankreich, England, Schweiz, Italien, Polen, Island, Kroatien und die Niederlande.

Auf wen das DFB-Team triff, ist aber noch offen. Die Paarungen sollen am 24. Januar ausgelost werden. Es wird in der „Liga A“ vier Dreiergruppen geben mit jeweils Hin- und Rückspiel geben. Der Gruppensieger qualifiziert sich für eine Endrunde mit Halbfinale und Endspiel im Sommer 2019. Der Gruppenletzte steigt hingegen in die „Liga B“ ab. Das Finale würden die Sender auch übertragen, wenn Deutschland nicht dabei ist. In der Saison 2021/22 findet der Wettbewerb dann mit veränderten Gruppen erneut statt.

ZDF-Mitteilung

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