| 02:37 Uhr

Zwei Punkteteilungen der Energie-Junioren

Pieter-Marvin Wolf (M./FCE) wird von den Braunschweigern Jonas Wand (l.) und Panteleimon Panourgias in die Zange genommen.
Pieter-Marvin Wolf (M./FCE) wird von den Braunschweigern Jonas Wand (l.) und Panteleimon Panourgias in die Zange genommen. FOTO: Frank Lyttko/fly1
Cottbus. Die A-Junioren des FC Energie Cottbus haben sich von Eintracht Braunschweig 1:1 getrennt. Dennis Ladwig wurde dabei zur tragischen Figur. Georg Zielonkowski / ski1

War er es doch, der nach der 1:0-Führung seiner Mannschaft (Roblick, 19.) nach 45 Minuten - bedrängt von zwei Gegenspielern - den Ball ins eigene Tor bugsierte. Nach 62 Minuten konnte sich Ladwig dann bei seinem Torhüter bedanken, weil Tim Stawecki einen von ihm verursachten Handstrafstoß parierte. Die damit verbundene gelbe Karte sollte noch Folgen haben, da der Unglücksrabe in der 77. Minute eine weitere Verwarnung kassierte und damit das Feld verlassen musste. "Unseren verbliebenen Spielern ging es dann nur noch darum, das Remis zu retten. Das war nach der deutlichen Steigerung gegenüber unserem miserablen Spiel der Vorwoche in Dresden auch absolut verdient", so Trainer Andreas Richter nach der Partie.

Obwohl die U19 bei RB Leipzig ebenfalls am Ende unglücklich agierte, sprach deren Trainer Sebastian König vom besten Saisonspiel seiner Mannschaft. Zwei Treffer nach der Pause (Schneider, Fedder 45., 56.) waren als absolut verdient zu bezeichnen, weil die Offensivabteilung schon zuvor eine Reihe ansehnlicher Kombinationen präsentierte. War der Anschlusstreffer der Leipziger (70.) noch hinnehmbar, so fühlte sich die Mannschaft später an den Bundesliga-Auftritt des FC Bayern bei der Berliner Hertha erinnert. Wurde doch auch die Partie der B-Junioren in die Länge gezogen, so dass ein berechtigter Strafstoßpfiff in der fünften Nachspielminute dem dann folgenden 2:2 voraus ging. "Mir tut das für die Jungs sehr leid. Nach einem so tollen Spiel am Ende nur minimal belohnt zu werden, ist wirklich nicht schön", sagte der Coach.