| 02:39 Uhr

Zeit ist reif für eine neue 4. Liga

Ganz klar, Vergleiche hinken. Doch dann nehmen wir halt den Krückstock und schauen mal auf die anderen Regionalligen.

Im Norden spielt Tabellenführer SV Meppen in Norderstedt, im Westen Alemannia Aachen in Verl. Waldhof Mannheim empfängt im Südwesten derweil Pirmasens. Auf der einen Seite Clubs mit langer Tradition und großer Fanbasis. Und auf der anderen Seite Vereine vom Format Union Fürstenwalde - dem nächsten Cottbuser Gegner. Das soll die fleißige Arbeit bei solch kleineren Mannschaften nicht schmälern - dennoch würde ich mir wünschen, dass Energie und die vielen abgestürzten Traditionsvereine wie Essen, Saarbrücken, Oberhausen, Stuttgarter Kickers oder Offenbach gegen einander antreten könnten. Die Zeit ist reif für eine bundesweite 4. Liga. Die wäre deutlich attraktiver und würde den ehemaligen Profi-Clubs viel finanziellen Druck nehmen. Doch noch ist diese Liga nicht in Sicht, und deshalb müssen Cottbus und Co. die wohl schwierigsten Aufgaben im deutschen Fußball lösen. Die lautet für Energie am Sonntag: Gegen Fürstenwalde so spielen, als ginge es gegen Mannheim, Aachen oder Essen.