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Wunschstürmer Srbeny hat Energie endgültig abgesagt

Dennis Srbeny vom BFC Dynamo (Spiel bei RB Leipzig II).
Dennis Srbeny vom BFC Dynamo (Spiel bei RB Leipzig II). FOTO: FuPa Brandenburg
Cottbus. Es gibt gute und schlechte Nachrichten für Energie Cottbus: Mit dem Aufstieg von Carl Zeiss Jena in die 3. Liga hat sich der härteste Rivale der zurückliegenden Spielzeit in der Fußball-Regionalliga zwar verabschiedet, aber in der Planung für die Saison 2017/18 muss der FCE einen Rückschlag hinnehmen. Frank Noack Jan Lehmann

Mit Dennis Srbeny vom BFC Dynamo hat der Wunschstürmer von Trainer Claus-Dieter Wollitz in dieser Woche endgültig abgesagt. "Dennis hat mehrere Optionen in der 3. Liga und wird wohl eine davon wahrnehmen", erklärt Srbeny-Berater André Fontana auf Nachfrage der RUNDSCHAU. Der Zehn-Tore-Stürmer selbst hatte im "Kicker" betont: "Die Regionalliga ist in meinen Plänen abgehakt."

Trotz der Absage bleibt die Verpflichtung eines neuen Stürmers die Hauptaufgabe bei Energie. Ein Thema war auch Rufat Dadashov vom ZFC Meuselwitz. Am Ende sprach jedoch das Preis-Leistungs-Verhältnis gegen die Verpflichtung des Aserbaidschaners. "Er ist zwar ein guter Stürmer. Aber nicht die Kategorie Stammspieler, die wir zu einem bezahlbaren Preis suchen", erklärt Wollitz. Dadashov - der auch beim Drittligisten Rot-Weiß Erfurt ein Thema war - wechselt jetzt zum BFC Dynamo.

Eine Option für die kommende Saison bleibt die Rückkehr von Eigengewächs Felix Geisler, der beim FSV Zwickau trotz Vertrages bis 2018 keine Zukunft mehr hat. Dem Flügelspieler liegt ein An gebot des FC Energie vor. Unterdessen steht Joshua Putze vor dem Wechsel zum Drittligisten Sportfreunde Lotte. Putze hatte als einziger Stammspieler seinen Vertrag in Cottbus nicht verlängert.

Die Relegationsspiele von Jena gegen seinen Ex-Verein Viktoria Köln mit dem früheren Cottbuser Markus Brzenska hat Wollitz nach eigenem Bekunden als "neutraler Beobachter" verfolgt. An seiner Fundamentalkritik an dem umstrittenen Aufstiegsmodus hält der FCE-Trainer fest: "Die Relegation ist eine große Respektlosigkeit gegenüber den handelnden Personen in den Vereinen, den Fans und den Sponsoren. Sie vernichtet aus Sicht der unterlegenen Mannschaft die Arbeit einer ganzen Saison. Und sie vernichtet Arbeitsplätze."