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| 12:46 Uhr

Fußball
Wollitz denkt über Rotation nach

Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz warnt vor Meuselwitz.
Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz warnt vor Meuselwitz. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Nach dem Halbfinal-Sieg in Fürstenwalde muss Energie am Mittwoch in Meuselwitz ran. Lässt Trainer Wollitz angesichts des engen Terminkalenders jetzt rotieren? Die RUNDSCHAU fasst die wichtigsten Erkenntnisse von der Pressekonferenz zusammen. Von Frank Noack und Steven Wiesner

Das Spiel: Für den FC Energie Cottbus beginnen jetzt die englischen Wochen. Nach dem gewonnenen Pokal-Halbfinale am Samstag bei Union Fürstenwalde (3:2) reist der souveräne Tabellenführer am Mittwoch zum ZFC Meuselwitz (18 Uhr, LR-Liveticker). Meuselwitz liegt auf Platz 11 und kämpft um den Klassenerhalt. Für den FCE stehen in den nächsten 32 Tagen insgesamt neun Spiele auf dem Programm. Am Ostersonntag folgt dann die Heimpartie gegen Lok Leipzig (13.30 Uhr, LR-Liveticker).

Die Personalien: Ersatztorhüter Kevin Rauhut hat sich im Training am Knie verletzt. „Wir gehen aber davon aus, dass es keine ernsthafte Geschichte ist“, erklärt Wollitz. Die Langzeitverletzten Björn Ziegenbein (Reha nach Knie-Operation), Benjamin Förster (Schambeinentzündung) und Fabian Graudenz (Innenbandriss) stehen nicht zur Verfügung. Inwieweit am Mittwoch in Meuselwitz rotiert wird, lässt Wollitz offen: „Wir werden für jeden Spieltag die bestmögliche Mannschaft aufbieten. Wir müssen aber auch noch den einen oder anderen Spieler in den Rhythmus bringen.“ Das gilt zum Beispiel für Felix Geisler, Kevin Scheidhauer und Alexander Siebeck.

Die Gegner-Einschätzung: „Es ist unser Ziel, in Meuselwitz drei Punkte zu holen, um den klaren Vorsprung zu behalten, damit wir im Mai die beiden Relegationsspiele bestreiten dürfen“, sagt Wollitz. Er verspricht: „Wir werden nichts abschenken. Auch, um einen fairen Abstiegskampf in der Liga zu gewährleisten.“ Cottbus hat derzeit 18 Punkte Vorsprung vor dem BFC Dynamo. Die Berliner haben aber zwei Partien weniger absolviert als Energie.

Und sonst noch? Wollitz hat sich bei der Pk erneut für eine Verlegung des Landespokal-Endspiels gegen den SV Babelsberg ausgesprochen – und den Vergleich zur deutschen Nationalmannschaft gezogen. „Jogi Löw hat jetzt einige Spieler nach Hause geschickt, weil sie wegen der hohen Belastung eine Pause brauchen. Hier in der Regionalliga zählt das aber offenbar nicht. Das ist nicht im Sinne des Fußballs.“ Das Finale ist für den 21. Mai terminiert. An diesem Tag findet der zentrale Finaltag der Amateure mit der ARD-Livekonferenz statt. Am 24. und 27. Mai folgen für Energie dann wahrscheinlich schon die beiden Aufstiegsspiele zur 3. Liga.