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| 11:44 Uhr

Fußball
Wollitz traut Schneider einen Stammplatz zu

Hier verliert Leon Schneider (M.) das entscheidende Duell gegen den Kölner Michael Eberwein.
Hier verliert Leon Schneider (M.) das entscheidende Duell gegen den Kölner Michael Eberwein. FOTO: Eibner-Pressefoto / Horn/Eibner-Pressefoto
Köln. Bei seinem Startelf-Debüt machte Leon Schneider gleich einen groben Fehler. Aber der Youngster von Energie Cottbus ließ sich dadurch nicht beeindrucken. Trainer Wollitz traut ihm viel zu. Von Frank Noack

Manchmal ist aller Anfang nicht nur schwer, sondern auch ganz schön grausam!

Gleich in der Anfangsphase seines Startelf-Debüts in der 3. Liga im Trikot von Energie Cottbus bekam Leon Schneider bei der 1:3-Niederlage gegen Fortuna Köln zu spüren, wie eiskalt jeder Fehler bestraft wird. Der 18 Jahre alte Youngster gewann zwar das Kopfballduell, konnte den Ball aber nicht wirklich aus der Gefahrenzone bringen. Von Michael Eberwein wurde Schneider dann ausgespielt, die Flanke landete auf dem Kopf von Moritz Hartman und die Gäste lagen schon nach sechs Minuten im Südstadion zurück.

„Bitter“ – so fasst der junge Innenverteidiger jene Szene zusammen, die zwar mächtig wehtat, aber ihn am Samstagnachmittag in Köln nicht aus der Bahn warf.

Denn der gebürtige Eisenhüttenstädter machte seine Sache passabel und schaltete sich immer wieder in den Spielaufbau ein. Trainer Claus-Dieter Wollitz bescheinigte Schneider eine „ordentliche Leistung“ – allerdings mit einer kleinen Einschränkung: „Leider macht er vor dem 0:1 eben diesen einen groben Fehler, der von der Mannschaft allerdings auch nicht korrigiert wird.“

Leon Schneider kam in Köln an der Seite von Kapitän Marc Stein in der Innenverteidigung zum Einsatz, weil José-Junior Matuwila wegen seiner Rotsperre pausieren musste und Philipp Knechtel als möglicher Nachrücker aufgrund einer leichten Verletzung erst gar nicht mit zu diesem Auswärtsspiel reisen konnte.

Schneider hat am Samstag gezeigt, dass er trotz seiner Jugend da ist, wenn er gebraucht wird. Und auch, dass er mit Rückschlägen umgehen kann. „Es war nicht alles schlecht. Ich nehme Selbstbewusstsein für die nächsten Spiele mit“, blickte der Youngster voraus.

Trainer Wollitz ist jedenfalls überzeugt, dass er „mittelfristig die Möglichkeit hat, hier Stammspieler zu werden. Schneider hat gezeigt, dass er Potenzial besitzt“.

Energie verliert in Köln FOTO: