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Gegner-Check
Wollitz schwärmt von Hertha-Bubis

Fussball Regionalliga FC Energie Cottbus - Hertha BSC II 2-0
Fussball Regionalliga FC Energie Cottbus - Hertha BSC II 2-0 FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Mit der Reserve von Hertha BSC Berlin hat Energie Cottbus einen ziemlich anspruchsvollen Gegner vor der Brust. FCE-Trainer Wollitz erklärt, warum die Hertha-Bubis für ihn eine „Top-Mannschaft“ sind.

Von Jan Lehmann

Achtung! Die für Sonntag um 13.30 Uhr angesetzte Partie der Cottbuser bei Hertha BSC II wurde am Samstagvormittag abgesagt. Der Berliner Senat hatten den Platz im Ludwig-Jahn-Sportpark wegen des neuerlichen Wintereinbruchs gesperrt. Alle Informationen über die Hintergründe dieser Absage sowie die daraus resultierenden Planänderungen beim FC Energie finden Sie hier: „Spiel-Absage: Wie reagiert Energie Cottbus?“

Leistungsstärke: Die in Berlin liebevoll als „Hertha-Bubis“ bezeichneten Jung-Profis haben sich nach durchwachsenem Saisonstart bis auf Rang drei vorgearbeitet. Die Tabelle der Regionalliga täuscht zwar etwas, weil die Berliner schon mehr Spiele als die Konkurrenz absolviert haben. Aber FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz, der den Gegner zuletzt beim 4:0-Sieg gegen Neugersdorf beobachtet hat, schwärmt trotzdem: „Für mich ist das eine Top-Mannschaft, die immer versucht, alles spielerisch zu lösen. Wir müssen uns gegen sie steigern.“

Topspieler: Maximilian Pronichew (20), der zuvor schon im Nachwuchs des FC Schalke 04 und der zweiten Mannschaft von Zenit St. Petersburg gespielt hat, kam im September als vereinsloser Akteur zur Hertha-Reserve. Der Deutsch-Russe hat seitdem in 13 Spielen bereits zwölf Treffer erzielt.

Besonderheit: Die Hertha-Reserve ist als Ausbildungsmannschaft immer auch von den Entscheidungen in der Profi-Abteilung abhängig. Energie-Trainer Wollitz erläutert: „Sie haben eine extrem hohe Durchläsigkeit nach oben. Dadurch weiß man aber auch nie, mit wem sie spielen, weil sie permanent rotieren.“