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Wollitz entschuldigt sich für Co-Trainer

Cottbus. Es fielen im Spiel des FC Energie gegen RB Leipzig II zwar keine Tore – dafür gab es aber einen Aufreger, bei dem die Emotionen kurz überkochten und Energies Co-Trainer Frank Eulberg den Rest des Spiels von der Tribüne aus sehen musste. Chefcoach Claus-Dieter Wollitz entschuldigte sich anschließend für seinen Co-Trainer. Frank Noack

"Was wir da gemacht haben, gehört sich nicht", erklärte Wollitz.

Was war passiert? Nach einem Zweikampf hatte Energie in der 36. Minute auf den Freistoßpfiff von Schiedsrichter Oliver Lossius aus Sondershausen spekuliert. Der Schiri ließ aber weiterlaufen. In der folgenden Aktion langte dann Marcel Baude gegen den Leipziger Felix Beiersdorf richtig hin. Nach seinem Foul direkt vor der Cottbuser Bank entwickelte sich eine deftige Rangelei zwischen Spielern, Trainern und Betreuern, in deren Folge Frank Eulberg auf die Tribüne musste. Er soll den am Boden liegenden Beiersdorf attackiert haben.

"Das war ein schlechtes Verhalten von uns. Ich habe mich dafür schon in der Halbzeit entschuldigt", sagte Wollitz.

RB-Trainer Robert Klauß war zunächst mächtig sauer. Nach der Entschuldigung von Wollitz mahnte er: "Strittige Situationen vor den Trainerbänken sind immer unangenehm, weil alle aufspringen. Wichtig ist, dass wir uns schnell wieder beruhigen, weil wir als Trainer eine Vorbildfunktion für unsere Jungs und für die Zuschauer haben."