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| 16:34 Uhr

Fußball
Wird Renno neuer Co-Trainer bei Energie?

René Renno war von 2010 bis 2016 als Torhüter beim FCE unter Vertrag.
René Renno war von 2010 bis 2016 als Torhüter beim FCE unter Vertrag. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Es gibt Änderungen im Trainerteam von Energie Cottbus. Als Verstärkung ins Blickfeld gerückt ist dabei auch Ex-Torhüter René Renno. Von Frank Noack

Mit Abdulkadir Beyazit (SV Babelsberg) und Daniel Stanese (VfR Aalen) hat Energie Cottbus bislang zwei neue Spieler für die kommende Saison in der 3. Fußball-Liga verpflichtet. Beim Trainingsauftakt am Montag um 10 Uhr in Dissenchen und um 17 Uhr im Stadion der Freundschaft stellt sich mit Aykut Soyak vom SC Paderborn ein Probespieler vor. Mindestens zwei Neue sollen noch kommen.

Gesucht wird bis zum Drittliga-Saisonstart am 27. Juli aber auch ein Trainer, der das Funktionsteam von Chefcoach Claus-Dieter Wollitz verstärkt. Denn: Sebastian Abt, der bislang neben Frank Eulberg als Co-Trainer tätig war, übernimmt in der neuen Saison die U19-Mannschaft. Er soll künftig zwar das Bindeglied zum Profiteam sein, wird aber nicht mehr bei allen Übungseinheiten dabei sein können.

Nach RUNDSCHAU-Informationen ist neben der Möglichkeit einer externen Besetzung der Stelle auch Ex-Torhüter René Renno ins Blickfeld gerückt. Der 39-Jährige wäre sozusagen eine interne Lösung. Denn Renno kennt sich im Verein bestens aus. Nach einer Schulterverletzung im Februar 2016 musste er seine Karriere beenden.

Renno wohnt mit seiner Familie weiterhin in Cottbus und hat sich ein Online-Business für Trainingsmethodik aufgebaut. Im Juni 2016 hatte Energie den Ex-Torhüter als ehrenamtlichen Berater des Vereins vorgestellt.

Einer der Schwerpunkte für den neuen Coach soll das Scouting sein. Bisher wurden die Gegner- und Spielerbeobachtungen von Wollitz oder seinen beiden Co-Trainern übernommen. „Hier müssen wir uns verbessern. Neben der 3. Liga wollen wir auch die Regionalliga Nordost im Blick behalten“, sagt Wollitz.

Übrigens: Dynamo Dresden hat in der zurückliegenden Woche mit Felix Schimmel einen neuen Co- und Spezialtrainer Spielanalyse in sein Funktionsteam geholt. In diese Richtung will auch Wollitz gehen: „Solche Personalien zeigen, dass diese Bereiche im modernen Fußball immer wichtiger werden. Dem wollen wir Rechnung tragen.“