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| 10:44 Uhr

Gegner-Check
FCE-Gegner Wehen Wiesbaden gehört wieder zu den Top-Teams

Wehens Neuzugang René Guder hätten auch die Cottbuser gern verpflichtet. Energie kennt den Torjäger aus den Aufstiegsspielen gegen Weiche Flensburg.
Wehens Neuzugang René Guder hätten auch die Cottbuser gern verpflichtet. Energie kennt den Torjäger aus den Aufstiegsspielen gegen Weiche Flensburg. FOTO: SVWW
Cottbus. Für Energie Cottbus steht am Sonntag das erste Auswärtsspiel in der 3. Liga an. Der Gegner hat es in sich: Wehen Wiesbaden gilt vielen als Geheimfavorit. Die RUNDSCHAU analysiert den Cottbuser Kontrahenten. Von Frank Noack

Die Lage: Der SV Wehen Wiesbaden startete mit einem 2:1-Sieg beim VfR Aalen in die neue Saison. Das Team bewies dabei eine starke Moral. Beide Treffer fielen in der Schlussphase. Der Vorjahres-Vierte gehört auch diesmal zu den Anwärtern auf einen Spitzenplatz. Die Begeisterung hält sich trotzdem in Grenzen. 2017/18 lag der Zuschauerschnitt bei 2570 Besuchern pro Heimspiel.

Die Form: Beim Auftaktsieg in Aalen überzeugten neben dem kopfballstarken Innenverteidiger Sören Reddemann auch die eingewechselten Spieler Niklas Schmidt, Jules Schwadorf und Kofi Kyereh. Sie waren für zwei Vorlagen sowie einen Treffer verantwortlich - das Siegtor durch Kyereh.

Der Kader: Wehen Wiesbaden verfügt über eine eingespielte und erfahrene Mannschaft. Für Struktur im Mittelfeld sorgt der Ex-Cottbuser Sebastian Mrowca. Mit Nicklas Shipnoski (1. FC Kaiserslautern), Marc Wachs (VfL Osnabrück) und Patrick Schönfeld (Eintracht Braunschweig) schafften drei Neuzugänge den Sprung in die Startelf. Neu im Kader ist auch Angreifer René Guder, den die Cottbuser noch gut aus den Aufstiegsspielen gegen Weiche Flensburg kennen. Auch der FCE hatte Interesse, den Torjäger zu verpflichten.

Der Trainer: Rüdiger Rehm (39) sitzt seit Februar 2017 auf der Bank und genießt ein hohes Ansehen im Club. Mit seiner engagierten Art hat er auch das Team mitgerissen. Zuvor arbeitete er für Sonnenhof Großaspach und Arminia Bielefeld.