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| 13:45 Uhr

Fußball
Warum trainiert Energie nicht am Wochenende?

Energie legt an diesem Montag mit dem Training los.
Energie legt an diesem Montag mit dem Training los. FOTO: imago/Steffen Beyer / Steffen Beyer
Cottbus. Energie Cottbus startet an diesem Montag ins Training - und nicht schon am fan-freundlichen Wochenende. Trainer Wollitz erklärt in der RUNDSCHAU die Gründe. Von Frank Noack

Nach dem Aufstieg von Energie Cottbus in die 3. Fußball-Liga fordert Trainer Claus-Dieter Wollitz eine noch bessere Fitness von seiner Mannschaft. Denn Schwächephasen wird der FCE in der 3. Liga gegen namhafte Konkurrenten wie Eintracht Braunschweig, den 1. FC Kaiserlauten und den Karlsruher SC nicht mehr kaschieren können wie zuletzt in der Regionalliga.

„Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir vor allem in der Schlussphase noch einmal richtig unter Druck gesetzt werden. Diese Konzentrationsfähigkeit müssen wir trainieren“, betont Wollitz. Er hat deshalb in der RUNDSCHAU längere Übungseinheiten angekündigt.

Diese Konzentration bis zur allerletzten Aktion soll in den nächsten Wochen bis zum Saisonstart am 27. Juli trainiert werden. Ein Indiz für die Verschärfung des Trainingspensums ist auch der Umstand, dass die erste Übungseinheit nicht wie gewohnt als lockerer Aufgalopp am Wochenende, sondern an diesem Montag stattfindet. „Wir wollen den Samstag und Sonntag als Laufeinheiten mit den neuen Werten des Laktattests einbauen, um dann am Montag gleich zwei intensive Trainingseinheiten mit dem Ball machen zu können“, begründet Wollitz die Abkehr von der bisherigen Praxis.

Am Mittwoch fand in der Leichtathletik-Halle des Cottbuser Sportzentrums der Laktattest statt. Am Donnerstag und Freitag standen dann die sportärztlichen Untersuchungen auf dem Programm. Am Samstag und Sonntag mussten die Spieler individuelle Läufe absolvieren.

FCE-Trainer Wollitz nimmt dabei ganz bewusst auch in Kauf, dass der Trainingsstart eben nicht mehr am fan-freundlichen Wochenende, sondern erst am Montag stattfindet. Los geht es um 10 Uhr mit der ersten Einheit in Dissenchen. Ab 17 Uhr wird dann im Stadion der Freundschaft trainiert.

Mit diesem Beginn am Spätnachmittag will man den Fans trotz der Umstellung so weit wie möglich entgegenkommen. Wollitz: „Es ist ein Dank an die Fans. Wir wollen uns für die phantastische Unterstützung in der vergangenen Saison bedanken und sie gleichzeitig mitnehmen, gemeinsam das nächste Ziel anzugehen: den Klassenerhalt in der 3. Liga im Mai 2019.“

„Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir unter Druck gesetzt werden“, sagt Trainer Wollitz.
„Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir unter Druck gesetzt werden“, sagt Trainer Wollitz. FOTO: imago/Steffen Beyer / Steffen Beyer