ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 14:00 Uhr

Aufstiegsspiel zur 3. Liga
Wahlich verspricht Freibier – und hat eine Bitte

Energie-Präsident Michael Wahlich will am Sonntag jubeln.
Energie-Präsident Michael Wahlich will am Sonntag jubeln. FOTO: Matthias Koch
Cottbus. Am Sonntag ist es endlich soweit: Im Stadion der Freundschaft entscheidet sich, ob Energie Cottbus gegen Flensburg den Aufstieg schafft. Alles ist ausgerichtet auf ein Fußballfest. Präsident Michael Wahlich verspricht Freibier – hat aber auch eine Bitte an die Fans. Von Jan Lehmann und Frank Noack

Energie-Präsident Michael Wahlich bleibt sich treu und sagt weiter, was er denkt. Und so erklärt der FCE-Chef vor dem Rückspiel gegen Weiche Flensburg offen und ohne künstliche Tiefstapelei: „Wir sind optimistisch und in Feiervorfreude.“ Wahlich mag gar nicht daran denken, dass am Sonntag im Rückspiel noch etwas schiefgehen kann. Der Präsident verdeutlicht: „Wir haben auswärts 3:2 gewonnen und in der ganzen Saison daheim nur ein Remis zugelassen.“ Seine Prognose: „Wir gehen alle von einem Erfolg am Sonntag aus!“

Das Stadion der Freundschaft wird rappelvoll sein. Der Heimbereich ist seit Wochen ausverkauft, aus Flensburg werden 400 bis 500 Weiche-Anhänger erwartet. Alles ist bereit für ein Lausitzer Fußballfest. Und Wahlich verspricht jetzt schon, dass es nach dem Spiel im Falle des Aufstiegs Freibier geben würde. Er betont: „100 Fässer! Falls noch jemand zusätzlich ein Fass reinhauen will, immer gern.“

Der Präsident kennt die Gepflogenheiten bei solchen Anlässen und will sich auch gar nicht dagegen verwehren, dass die Anhänger nach Spielschluss auf den Rasen stürmen und dort mit ihren Lieblingen gemeinsam feiern. Er betont allerdings: „Die Fans dürfen auf den Platz, wenn sie sich doch bitte sinnig verhalten.“ Sein großer Wunsch an die Anhänger: „Bitte keine Plünderungen an der Rasenfläche – wir können uns keinen neuen Rasen leisten. Der kostet bis zu 150 000 Euro, die haben wir nicht.“

Außerdem bittet er inständig darum, dass die Ultras auf das Abbrennen von Pyro-Technik verzichten und sagt: „Das kostet nur unsinnig Geld, was unangenehm für den Verein ist. Die Leute, die den Verein führen, haben auch Schmerzgrenzen.“ Er appelliert an alle Zuschauer: „Bitte den Verstand walten lassen.“

Wo die Mannschaft im Fall des Falles feiern würde, verrät der Präsident nicht. Er sagt: „So etwas sagt man im Vorfeld nicht.“ Selbst ein Mann der klaren Worte wie der Energie-Präsident ist in manchen Fällen eben auch ein bisschen abergläubisch.