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| 02:54 Uhr

Viteritti mit Schiene in der Spur

Fabio Viteritti musste an der Hand operiert werden.
Fabio Viteritti musste an der Hand operiert werden. FOTO: Beyer/sby1
Cottbus. Die beiden wichtigsten Utensilien, um erfolgreich Fußball spielen zu können, tragen die Fußballer normalerweise an den Füßen. Bei Fabio Viteritti ist das in diesen Tagen etwas anders. Frank Noack

Der Mittelfeld spieler von Energie Cottbus hielt nach dem 2:0-Testspielerfolg gegen den 1. FC Magdeburg das wichtigste Teil fest in der Hand: eine 20 Zentimeter große Manschette. Sie soll die kürzlich operierte linke Hand des 23-Jährigen schützen. Auch bei der Generalprobe vor dem Wiederbeginn in der Regionalliga am Donnerstag gegen Oberlausitz Neugersdorf (18 Uhr, Stadion der Freundschaft) wird er die Manschette wieder überstreifen.

Viteritti hatte sich im letzten Spiel vor der Winterpause einen Mittelhandbruch zugezogen. Gegen Magdeburg lief er erstmals mit der Manschette an der Hand auf. Und auf den ersten Blick war alles wie immer. Trotz Schiene fand Viteritti schnell in die Spur. Er forderte wie gewohnt die Bälle, war Dreh- und Angelpunkt der Offensive und trug sich auch wieder in die Torschützenliste ein. In der 85. Minute erzielte er per Elfmeter den 2:0-Endstand gegen den Drittligisten und krönte damit eine sehr ordentliche Leistung der Gastgeber.

Also alles wie immer? "Ich gewöhne mich von Tag zu Tag besser an die Manschette. Lediglich, wenn ich am Gegner vorbei will und dabei auch mit der linken Hand arbeite, stört sie noch ein wenig. Aber wir haben ja noch einige Tage Zeit bis zum Punktspielstart", sagt Viteritti.

Wenn es das Wetter zulässt, findet der Wiederbeginn am Donnerstag in einer Woche bei RB Leipzig II statt. Und zwar mit Fabio Viteritti. Und mit Manschette. Daran besteht seit Samstag kein Zweifel mehr. Der Offensivspieler knüpfte trotz der Einschränkung an seine guten Leistungen in der Hinrunde an. In 18 Spielen hat Viteritti sieben Tore erzielt und sieben Vorlagen gegeben. Nachdem Viteritti beim ersten Testspiel gegen den VfB Krieschow auf dem Kunst rasenplatz am Priorgraben noch pausieren musste, fiel das Comeback nun umso überzeugender aus. "Wir haben das als Mannschaft richtig gut gemacht", findet der Mittelfeldspieler. Auch Energie ist also auf dem Weg in die richtige Spur.