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| 23:01 Uhr

Fußball
Vier Angebote für Energie-Angreifer Mamba

Cottbus. Bleibt er - oder geht er? Energie-Angreifer Streli Mamba ist umworben. Der FCE kann deshalb die Ablöseforderung erhöhen. Der Poker ist scheinbar im vollen Gange. Von Jan Lehmann

Das Dauerthema rund um Streli Mamba lässt den FC Energie Cottbus auch nach dem umjubelten 2:2 gegen die Spielvereinigung Unterhaching nicht los. Der Angreifer ist offenbar noch begehrter als gedacht. Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz erklärte am Mittwochabend am Rande der Partie gegenüber „Telekom Sport“, dass der FCE inzwischen Angebote von vier Fußball-Zweitligisten für Mamba vorliegen habe. Wollitz stellte dabei öffentlich klar: „Sollte es einen Club geben, der ab 750.000 Euro aufwärts bezahlt, bin ich mir sicher, dass der Verein sich gesprächsbereit erklärt."

Möglicherweise ist der 1. FC Magdeburg einer der Interessenten. Laut „Bild“ ist der Zweitliga-Aufsteiger auf der Suche nach einem Backup für Torjäger Christian Beck.

Energie hat offenbar derzeit gute Karten in dem Poker um den Angreifer, denn bisher galten immer schon 500.000 Euro als Schmerzgrenze für den FCE. Energie muss nun entscheiden, ob man den Angreifer ziehen lässt und die Einnahmen nutzt – oder weiter auf Mamba-Tore für den Klassenhalt setzt.

Gegen Unterhaching war Mamba gleich zu Beginn im Fokus. In der 2. Minute stand er frei im Tor und vergab. Trainer Wollitz erkärte: „Es kann auch nicht jeder Schuss von ihm ein Treffer sein.“ Einige Mal konnte Mamba auch seine enorme Sprintstärke unter Beweis stellen. Zweimal mussten die Hachinger ihn mit unfairen Mitteln bremsen, sonst wäre der Cottbus Angreifer wohl durch gewesen. Dombrowka und Endres kassierten dafür Gelb.

Für Energie wird es noch ein heißer Transfersommer, die Wechselperiode läuft bis zum 31. August. Fraglich ist auch, ob die Cottbuser kurzfristig noch einen Ersatz für Mamba bekämen. Mit Kevin Scheidhauer, Abdulkadir Beyazit und Moritz Broschinski wären es sonst nur noch drei Angreifer im Kader. Benjamin Förster war zuletzt zur VSG Altglienicke gewechselt.