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| 11:49 Uhr

Gegner-Check VfL Osnabrück
VfL fehlen Stammspieler gegen Energie Cottbus

 Der Ex-Cottbuser Konstantin Engel (l.) ist schwer verletzt.
Der Ex-Cottbuser Konstantin Engel (l.) ist schwer verletzt. FOTO: Eibner-Pressefoto / Wedel /Eibner-Pressefoto
Cottbus. Der VfL Osnabrück bestreitet am Samstag in Cottbus das erste Liga-Spiel nach der Aufstiegsparty. Einige Stammspieler werden allerdings fehlen. Die RUNDSCHAU macht den Gegner-Check. Von Frank Noack

Die Form: Nach dem Aufstieg kochten die Emotionen endgültig über. Der VfL Osnabrück hatte am vergangenen Samstag mit dem 2:0-Heimsieg gegen den VfR Aalen vorzeitig die Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga perfekt gemacht. Derzeit führt der VfL die Tabelle mit elf Punkten Vorsprung auf den Karlsruher SC souverän an. Im Pokalhalbfinale beim Regionalligisten SV Drochtersen/Assel gab es am Mittwoch allerdings eine 1:2-Niederlage.

Das Hinspiel: Am 24. November kassierte der FCE eine 1:3 (0:1)-Niederlage im Stadion an der Bremer Brücke. Vor allem in der ersten Halbzeit waren die Gäste chancenlos und fand kaum ein Mittel gegen die Wucht des VfL. Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 1:2 erzielte Fabio Viteritti in der 87. Minute („Wollitz hat gesagt, wir steigen auf“).

Der Kader: Der VfL muss seine Abwehr umbauen. Maurice Trapp und Felix Agu fallen aufgrund von Verletzungen aus. Mitttelfeldspieler Anas Ouahim ist gesperrt (5. Gelbe Karte).

Der Ex-Cottbuser: Konstantin Engel wird an seiner früheren Wirkungsstätte im Stadion der Freundschaft fehlen. Er zog sich am Mittwoch gegen Drochtersen/­Assel einen Schien- und Wadenbeinbruch zu. In Cottbuser hatte der Mittelfeldspieler insgesamt 34 Zweitliga-Partien absolviert. Engel wäre allerdings ohnehin gesperrt gewesen (5. Gelbe Karte).

Der Trainer: Daniel Thioune hat mit dem Aufstieg sein erstes Meisterstück produziert. Der 44-Jährige, im benachbarten Georgsmarienhütte geboren, hat fast seine gesamte Karriere in der Region verbracht und als Spieler selbst in der 2. Liga für den VfL gespielt. Voller Euphorie genoss er den bislang größten Tag seiner Trainerkarriere: "Für mich als Osnabrücker Junge ist der Aufstieg etwas ganz Besonderes."

FOTO: LR