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Fußball
Mambas Muskel wird erneut durchleuchtet

Streli Mamba könnte dem FCE wegen seiner Schmerzen an Hüfte und Oberschenkel länger fehlen.
Streli Mamba könnte dem FCE wegen seiner Schmerzen an Hüfte und Oberschenkel länger fehlen. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Verletzter Energie-Angreifer fällt auch am Samstag im Regionalliga-Heimspiel gegen Luckenwalde aus. Von Jan Lehmann

(jal) Der verletzte Energie-Angreifer Streli Mamba muss noch einmal durchleuchtet werden und fällt weiter aus. Das berichtete FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz am Freitag bei der Pressekonferenz vor dem Regionalliga-Heimspiel gegen den Tabellenletzten FSV Luckenwalde (Samstag, 13.30 Uhr). Demnach soll bei dem 23-Jährigen mit einer Magnetresonanztomographie (MRT) überprüft werden, ob die Muskelverletzung im Oberschenkel erneut aufgebrochen ist.

Wollitz berichtete, dass inzwischen aber schon die Gründe für Mambas Hüftbeschwerden entdeckt worden seien. Der Coach erklärte: „Das kommt von der Wirbelsäule und muss therapiert werden.“ Möglicherweise müsse Mamba dafür auch eine Spritzenkur über sich ergehen lassen, hieß es.

Der Toptorjäger wird also weiter fehlen, gegen Luckenwalde könnte zudem auch Björn Ziegenbein ausfallen. Der 31-Jährige meldete sich mit Knieproblemen ab. Auch bei ihm wurde am Freitag gleich eine MRT-Untersuchung angesetzt, weil er in dem Gelenk schon Vorschäden hat.

Ziegenbein hatte zuletzt in Fürstenwalde in der ersten Halbzeit als einziger Cottbuser Stürmer agiert, gegen den Tabellenletzten dürfte es nun also wieder Umstellungen geben. Trainer Wollitz kündigte an, dass er möglicherweise wie in der zweiten Halbzeit von Fürstenwalde mit zwei Angreifern agieren könnte. Dort hatten Kevin Weidlich und der eingewechselte Gabriel Boakye für mehr Druck und auch die nötigen Tore gesorgt.

Wollitz warnte davor, das Liga-Schlusslicht zu unterschätzen und erklärte: „Das wäre der größte Fehler, den wir jetzt machen könnten. Gerade in solchen Spielen benötigt man noch mehr Spannung und noch mehr Eigenverantwortung.“ Energie hat bisher alle sechs Heimspiele in dieser Saison gewonnen, bei einer Bilanz von 18:2 Toren. Wollitz betonte: „Wir haben in diesen Spielen bisher vieles richtig gemacht und ich mag nicht darüber nachdenken, dass sich das ändern könnte. Es wird auf die richtige Mischung ankommen.“

Diese Mischung zu finden, ist angesichts der Personallage allerdings gar nicht so einfach. Besonders in der Offensive gehen langsam die Alternativen aus. Angreifer Benjamin Förster konnte zumindest als Fortschritt vermelden, dass er nach seinem Syndesmosebandriss wieder den Gips ablegen durfte – jetzt steht das Reha-Training an. Felix Geisler indes kann wegen seiner Gelenkentzündung in beiden Knöcheln noch nicht einmal Fahrradfahren, ohne dass sein Körper reagiert. Auch bei ihm stehen weitere Untersuchungen an. Wollitz erklärte: „Sein Ausfall ist unfassbar schade für uns. Er hat in den ersten Wochen fantastisch gespielt.“

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