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Verletzter Energie-Angreifer
Wird Mamba schneller fit?

11 Streli Mamba (Energie Cottbus, M.) bejubelt sein Tor
11 Streli Mamba (Energie Cottbus, M.) bejubelt sein Tor FOTO: Steffen Beyer
Cottbus Vor dem Heimspiel des FC Energie Cottbus gegen Hertha BSC II am Freitag besteht offenbar leise Hoffnung auf ein Blitzcomeback von Angreifer Streli Mamba. Doch der Trainer bremst die Erwartungen.. Vor dem Heimspiel des FC Energie Cottbus gegen Hertha BSC II am Freitag besteht offenbar leise Hoffnung auf ein Blitzcomeback von Angreifer Streli Mamba. Doch der Trainer bremst die Erwartungen. jal

Der Heilungsprozess bei Streli Mamba ist offenbar genauso so sprintstark wie der Cottbuser Angreifer selbst. Nur anderthalb Wochen nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung beim Heimsieg gegen den BFC Dynamo ist der 23-Jährige schon wieder im Einsatz. Trainer Claus-Dieter Wollitz erklärte am Mittwoch vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC II (Freitag, 19 Uhr, Live im RUNDSCHAU-Ticker): „Mamba befindet sich im erweiterten Training. Wenn es nach ihm gehen würde, wäre er bereits am Freitag einsatzbereit.“

Doch der Trainer bremst: „Bei ihm wurde bei der MRT-Untersuchung ein leichter Muskelfaserriss festgestellt.“ Als normale Ausfallzeit mit einem geordneten Trainingsaufbau würden dafür vier Wochen veranschlagt. Doch Mamba soll beim Lauftraining nun keinerlei Probleme haben. Wollitz ist sich auf Nachfrage, ob Mamba für Freitag ein Thema ist, nicht schlüssig. Er sagt: „Wenn mir jemand garantieren würde, dass nichts passiert, würde ich zumindest darüber nachdenken.“

Weil es diese Garantie aber nicht gibt, dürfte auch am Freitag Gabriel Boakye wieder im Angriff die erste Wahl sein. Der 19-jährige Kanadier hatte das zuletzt im Spiel beim Berliner AK (1:0) ordentlich gemacht. Wollitz betonte in der Stürmerdiskussion erneut, dass er eine weitere Verpflichtung beispielsweise des noch immer gehandelten Boubacar Sanogo ablehne und nannte sein Credo: „Gib den Jungs in deinem Kader die Chance, sich zu entwickeln.“