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| 01:29 Uhr

Ullrich geht – Energie hat schon die Nachfolger parat

Steiniger Weg: U 19-Trainer Vasile Miriuta will seine Spieler für den modernen Profifußball fitmachen. Foto: Aswendt
Steiniger Weg: U 19-Trainer Vasile Miriuta will seine Spieler für den modernen Profifußball fitmachen. Foto: Aswendt FOTO: Aswendt
Cottbus. Wenn alles klar läuft, dann wird der Cottbuser Detlef Ullrich am heutigen Montag als neuer Sportdirektor beim 1. FC Magdeburg vorgestellt. Noch seien zwar noch nicht alle vertraglichen Dinge geregelt, so Energies sportlicher Leiter Stephan Hildebrandt am Wochenende. Fest steht allerdings: Ullrich, seit 1973 im Verein, hat sich gegen das Angebot des FC Energie entschieden. Jan Lehmann

Der Club wollte ihn als neuen Trainer der U-17-Mannschaft installieren. Hildebrandt bedauert Ullrichs Entscheidung: „Diese Aufgabe wäre maßgeschneidert für ihn gewesen. Mit seiner doppelten Qualifikation als Lehrer und Fußballlehrer wäre er für uns an dieser Schnittstelle enorm wichtig gewesen.“ Doch Ullrich konnte sich mit der Rückstufung nicht anfreunden und entschied sich offensichtlich für das Magdeburger Angebot. Bei Energie hat diese Entscheidung Auswirkungen auf das neue Nachwuchskonzept. Hildebrandt bestätigte folgende Trainerteams:

U 23: Der ehemalige Cottbuser Spielmacher Vasile Miriuta und sein Assistent Sebastian Abt rücken von der U 19 nach oben und betreuen nun die Regionalligamannschaft.

U 19: Der in Döbern geborene René Rydlewicz, als Profi bei Bayer Leverkusen, 1860 München, Arminia Bielefeld und Hansa Rostock im Einsatz, soll die Geschicke in der A-Junioren-Bundesliga leiten. Der 38-Jährige, der eine A-Lizenz besitzt, wird von dem ehemaligen Energie-Profi Vragel da Silva als Co-Trainer unterstützt.

U 17: Hier überrascht Energie mit dem 31-jährigen Daniel Meyer. Der ist ausgebildeter Volljurist, hat sich beim FC Straußberg allerdings schon früh Trainer-Meriten erworben. Beim Brandenburgligisten machte er auf sich aufmerksam, weil er mit geringem Etat und vielen jungen Spielern erfolgreich arbeitete. Sein Co-Trainer wird aller Voraussicht nach Franklin Bittencourt, obwohl über dessen Aufgabe im Verein noch nicht vollends entschieden ist.

Zudem hat Energie sich auch schon einen pädagogischen Leiter für das Fußball-Leistungszentrum ausgeguckt, da müsse laut Hildebrandt nur noch der Vertrag unterschrieben werden. Außerdem will sich der FCE bei der Sichtung professioneller aufstellen. Neu ist zudem, dass jeder Nachwuchstrainer eine zusätzliche Sachaufgabe bekommt. So ist Rydlewicz beispielsweise für den Bereich Videoanalyse verantwortlich, Meyer soll sein juristisches Fachwissen in Lizenzierungsfragen bei Energie einbringen.