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"Tusche" erklärt, wie sein früherer Kniffel-Partner Simon Terodde tickt

Eiserne Vergangenheit: Simon Terodde (r.) spielte bei Union Berlin auch drei Jahre lang an der Seite von Torsten Mattuschka (M.).
Eiserne Vergangenheit: Simon Terodde (r.) spielte bei Union Berlin auch drei Jahre lang an der Seite von Torsten Mattuschka (M.). FOTO: Imago/img1
Berlin. Von 2011 bis 2014 ist Simon Terodde für den 1. FC Union auf Torejagd gegangen – und hat während dieser Zeit auch Torsten Mattuschka kennengelernt. Steven Wiesner

Aus den Mitspielern sind Freunde geworden, die noch heute Kontakt pflegen. "Simon ist kein Spinner, sondern ein absolut aufgeschlossener und bodenständiger Junge, der weiß, wo er herkommt", beschreibt Mattuschka seinen früheren Kollegen, der in der Kabine immer neben ihm saß. "Zusammen mit Benny Köhler und Adam Nemec haben wir zu viert auch immer Kniffel gespielt und uns aufgezogen", lacht "Tusche". "Er war für jeden Spaß zu haben, hat aber auch den nötigen Ehrgeiz mitgebracht, der ihn jetzt in die Bundesliga gebracht hat. Er hat es absolut verdient."

Bei den "Eisernen" durfte Terodde auch zum Jubeln abdrehen, in 93 Einsätzen brachte er es auf 25 Treffer. Ein gefürchteter Torjäger, ohne dessen Tore der VfB Stuttgart vermutlich nicht in die Bundesliga zurückgekehrt wäre, wurde der Mittelstürmer aber erst nach seiner Zeit in Berlin. Mattuschka hat dafür auch eine plausible Erklärung: "Ich habe ja alle Standards und Elfmeter geschossen und Simon bestimmt fünf, sechs Tore pro Saison weggenommen."

Terodde gehört zwar zu den Gästen für Mattuschkas Abschiedsspiel am 2. September, dennoch hofft er am Sonntag auf eine Niederlage seines Kumpels. "Ich drücke Cottbus die Daumen, ist doch klar."