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Trainer Wollitz überrascht mit Meyer und Karbstein

Alexander Meyer jubelt.
Alexander Meyer jubelt. FOTO: Steffen Beyer
Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz überraschte beim 2:0-Sieg im Pokalfinale gegen Luckenwalde mit zwei Personalien. Alexander Meyer stand im Tor und Youngster Malte Karbstein spielte in der Innenverteidigung.

Warum stand Alexander Meyer im Energie-Tor? Es sei eine Bauchentscheidung gewesen, erklärte FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz seinen überraschenden Entschluss, doch Alexander Meyer (26) statt Avdo Spahic (20 ins Tor zu stellen. Dabei hatte sich der Coach eigentlich schon vor Wochen darauf festgelegt, dass der junge Bosnier im Finale spielen werde. Spahic hatte nach der Verletzung von Meyer im November den Platz im Tor übernommen und mit teils sehr guten, teils durchwachsenen Leistungen verteidigt. "Nun habe ich mich für den erfahreneren Keeper entschieden. Für Avdo tut mir das leid", so Wollitz. Meyer zeigte Größe und betonte: "Ich habe zu Avdo gesagt: Wir haben es zusammengeschafft, die ganze Saison. Und auch nächstes Jahr werden wir es nur gemeinsam schaffen."

Wieso spielte Malte Karbstein? Nur acht Regionalliga-Spiele hatte der 19-Jährige in dieser Saison von Beginn an bestritten. Überraschend, dass Trainer Wollitz ihm nun den Vorzug vor dem etablierten José-Junior Matuwila (28-mal in der Regionalliga-Startelf in dieser Saison) gab. Der Coach begründete: "Karbstein kann Bundesliga-Spieler werden. Er ist der beste Aufbauspieler, es war wichtig zu sehen, ob er mit dem Druck in diesem Spiel klarkommt."