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| 17:03 Uhr

Stimmen zum Spiel
Trainer Wollitz sauer: „Schülerhafte Fehler“

FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Energie Cottbus verliert auch das erste Heimspiel nach dem Schließen des Transferfensters. Zurückbleiben gute Ansätze, aber wenig Ertrag. Die Reaktionen zur 1:2-Niederlage gegen Würzburg. Von Steven Wiesner und Frank Noack

Claus-Dieter Wollitz (Energie-Trainer): „Vor dem 0:1 machen wir einen Fehler im Aufbau. Danach haben wir viele Zweikämpfe gewonnen und hatten auch eine bessere Ordnung. Vor dem 0:2 haben wir uns schülerhaft verhalten. Trotz unserer Fehler hätten wir zumindest ein Unentschieden verdient. Wir haben viel investiert. Aber mit schülerhaften Fehlern ist es schwer, Punkte zu holen.“

Michael Schiele (Trainer Würzburger Kickers): „Wir sind sehr zufrieden, dass wir mit drei Punkten nach Hause fahren. Wir haben mit der ersten Chance gleich das Tor gemacht. In den letzten 20 Minuten der 1. Halbzeit hat Cottbus viel Druck gemacht. Zum Glück haben wir das 2:0 gemacht. Wir wussten, dass es sehr schwer wird. Die Jungs haben sich aufgerieben in diesem emotionalen Spiel.“

Jürgen Gjasula (Energie Cottbus): „Wir haben alles rausgehauen und sehr unglücklich verloren. Wenn du vorne die Chancen nicht nutzt und hinten zu einfache Tore kriegst, brauchst du dich nicht wundern. Man hat gesehen, dass Würzburg eine gute Truppe in der 3. Liga ist, aber wir hatten die besseren und klareren Chancen.“

Lasse Schlüter (Energie Cottbus): „Wie so oft war mehr drin. Wir müssen das heute absolut auf unsere Kappe nehmen. Wir haben zwei einfache Gegentore bekommen und es vorne nicht geschafft, mehr Ertrag aus den Chancen zu machen. Mit den neuen Spielern hat es phasenweise schon sehr gut funktioniert, finde ich. Das müssen wir jetzt einfach in Punkte ummünzen.“

Sebastian Schuppan (Würzburger Kickers): „Ich habe in der Halbzeitpause angesprochen, dass wir jetzt nochmal eine Druckphase überstehen und das 2:0 machen müssen. Scheinbar hat es einer gehört in der Mannschaft. Unnötigerweise haben wir uns dann noch einen blöden Freistoß eingehandelt, so hatten wir nochmal Druck und Mamba eine Riesenchance. Aber so eine Situation musst du dann auch mal überstehen und so fühlt sich der Sieg etwas süßer an.“