| 13:15 Uhr

Fußball
Mamba fehlt Energie wohl bis Jahresende

Streli Mamba hat in dieser Saison bereits zehn Tore erzielt. Doch nun hat ihn eine hartnäckige Hüftverletzung gestoppt.
Streli Mamba hat in dieser Saison bereits zehn Tore erzielt. Doch nun hat ihn eine hartnäckige Hüftverletzung gestoppt. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Energie Cottbus muss wohl bis zum Jahresende auf Toptorjäger Streli Mamba verzichten. Trainer Wollitz rechnet nicht mit einer schnellen Rückkehr des verletzten Angreifers. Von Jan Lehmann

Die letzten fünf Regionalliga-Spiele in diesem Jahr muss Energie Cottbus wohl ohne Angreifer Streli Mamba bestreiten. FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz rechnet jedenfalls nicht mehr mit einer Rückkehr von Toptorjäger Streli Mamba vor dem Jahreswechsel. Der 23-Jährige laboriert weiter an einer Hüftverletzung. Dazu hatte sich der zehnfache Regionalliga-Torschütze zuletzt in seiner Heimat Stuttgart behandeln lassen. Wollitz wagt keine Prognose: „Es gibt unterschiedliche Diagnosen. In Stuttgart war es gut, aber jetzt hier in Cottbus soll er nichts machen. Da bin ich einfach der falsche Ansprechpartner.“ Der Trainer verdeutlicht, wie schwerwiegend der Mamba-Ausfall ist: „Er fehlt uns jetzt ja schon zehn Wochen, von daher rechne ich erstmal nicht mit ihm.“

Mamba war erst mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel ausgefallen. Nach seinem geglückten Comeback mit einem Treffer beim 4:0 gegen den SV Babelsberg hatte sich der Stürmer wieder verletzt abgemeldet und damit für einige Rätsel beim FCE gesorgt. Präsident Michael Wahlich hatte dem Stürmer dann allerdings den Rücken gestärkt und betont: „Er ist ein Riesentalent, er will unbedingt spielen, er will das Projekt Aufstieg mit voller Kraft begleiten.“

Dennoch muss Energie nach Alternativen suchen, auch weil sich Mambas Vertrag in Cottbus nur im Falle des Aufstiegs verlängern würde. Deswegen ist der ehemalige Zweitliga-Profi Kevin Scheidhauer, der anderthalb Jahre verletzt war, im Probetraining beim FCE. Doch die Cottbuser suchen nach einem Akteur, der sofort weiterhelfen kann. Trainer Wollitz hatte am Wochenende trotz des Vorsprungs von zwölf Punkten in der Regionalliga Nordost gewarnt: „Wir haben jetzt noch fünf Spiele bis zum Winter, inklusive der beiden Rückrundenspiele. Die Tabelle liest sich gut, ist aber brandgefährlich.“