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| 19:10 Uhr

Reaktionen nach der FCE-Niederlage in Leipzig (mit VIDEO)
Energie: „Wir haben das Spiel nicht zugemacht“

FOTO: imago images / Beautiful Sports / via www.imago-images.de
Leipzig. Diese Niederlage tut weh: In Unterzahl und nach großem Kampf verliert Energie Cottbus bei Lok Leipzig - auch weil es etliche Fehlentscheidungen gab. Hier sind die Stimmen nach dem hektischen Spiel.

Claus-Dieter Wollitz (Trainer Cottbus): „Man konnte heute wieder sehr gut erkennen, dass Energie Cottbus eine sehr interessante Mannschaft hat. Ich bin trotz der Niederlage stolz auf meine Mannschaft. Die Spielanlage hat gestimmt und wir hätten. Mit dem einen oder anderen Abschluss sind wir etwas zu fahrig umgegangen. Mit der Organisation ist es bei 17- oder 18-Jährigen nicht immer ganz so klar. Und dann wurde es hektisch. Wenn wir eine Tätlichkeit begangen haben, haben wir zu Recht eine rote Karte bekommen. Nach der Halbzeit machen wir das fantastische Tor zum 2:0 – und dann hat der Schiedsrichter schon Einfluss auf dieses Spiel und auch auf das Ergebnis genommen hat. Es war ein klares Foulspiel an Dimitar Rangelov, daraus entsteht das 1:2.“

Björn Joppe (Trainer Leipzig): „Wir haben ein sehr emotionales Spiel gesehen. Cottbus macht das nach vorn sensationell, da hatten wir große Probleme. Sie spielen den Ball schnell in die Spitze und haben mit Rangelov dort einen, der die Bälle verarbeiten kann. Wir haben uns in der Halbzeitpause noch mal gesammelt und wollten anderen Fußball spielen. Dann kriegen wir prompt das 0:2. Danach muss man aber meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Das Spiel noch zu drehen, war nicht selbstverständlich. Ich bin stolz auf meine Truppe.“

Dimitar Rangelov (Energie): „Wir sind sehr enttäuscht. Aber wir haben fast 60 Minuten mit einem Mann weniger gespielt. Natürlich kam nach dem Bayern-Spiel irgendwann die Müdigkeit. Wir haben das Spiel nach dem 2:0 nicht zugemacht. Wir hätten da etwas ruhiger spielen sollen. Leider bekommen wir zu einfache Gegentore. Aber das gehört zur Entwicklung dieser jungen Mannschaft.“

Robert Berger (Lok): „Die rote Karte hat uns in die Karten gespielt. Nach dem 0:2 noch das Spiel zu drehen, da muss ich schon sagen: Respekt an die Mannschaft. Das zweite Gegentor war ein kleiner Schockmoment, davon haben wir uns aber gut erholt. Nach dem 2:2 wussten wir, dass noch mehr drin ist.“

Patrick Wolf (Lok): „Man hat nicht gemerkt, das Cottbus am Montag ein Spiel hatte und wir spielfrei waren. Wahrscheinlich war der Sieg etwas glücklich, weil wir auch in Überzahl waren. Beim 1:2 für uns kann man Foul pfeifen. Wir müssen ehrlich sein, dass das Spielglück auf unserer Seite war.“

Hier geht es zum Spielbericht:

Lok Leipzig - Energie Cottbus 3:2 (0:1)

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