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| 22:29 Uhr

Reaktionen nach der 1:4-Niederlage von Energie Cottbus (mit VIDEO)
„Wir hatten keine richtige Chance“

FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Nach der unerwarteten 1:4-Niederlage gegen den VfB Auerbach überwiegt bei Energie Cottbus die Selbstkritik. Trainer Wollitz stellt sich aber auch vor sein junges Team. Hier sind die Stimmen zum Spiel. Von Jan Lehmann und Steven Wiesner

Sven Köhler (Trainer Auerbach): „Wir hatten uns vorgenommen, aktiv zu spielen. Wir hatten das Gefühl, dass es uns besser liegt, als nur zu verteidigen. Dann braucht man auch die Aktion im Spiel, wir haben das 1:0 gemacht und auch das 1:1 weggesteckt. Wir haben uns mit allem was wir hatten dagegen gestemmt. Mit dem 3:1 kam dann der Glaube, dass wir das Spiel gewinnen können.“

Claus-Dieter Wollitz (Trainer Energie): „Wir hatten einen richtig gebrauchten Tag. Wir haben ein sehr einfaches Gegentor bekommen, dann ein schönes 1:1 geschossen. Doch dann machen wir es nicht gut und nach dem 1:2 haben wir dann nicht mehr stattgefunden. Wir hatten keine richtige Chance, keine richtige Aktion. Wir waren sehr langsam, sehr nachdenklich. Wir haben zum ersten Mal unsere Unbekümmertheit verloren, zum ersten Mal nachgedacht. Aber man sollte jetzt nicht den Stab über diese junge Mannschaft brechen.“

Axel Borgmann (Energie): „Ich hatte mir das auf jeden Fall ganz anders vorgestellt. Ich wollte direkt zeigen, dass ich Qualität habe und verliere dann zwei entscheidende Kopfballduelle. Ich kann mich dafür nur entschuldigen und weiter Gas geben. Nach dem zweiten Tor haben wir keine Lösungen mehr gefunden, es war sicher auch eine Kopfsache.“

Dimitar Rangelov (Energie): „Ich hätte das auf keinen Fall so erwartet. Leider ist das durch unsere Fehler so gekommen. Wir müssen die abstellen, sonst wird es auch richtig schwer. Ich wünsche mir, dass wir mal zu Null spielen – dadurch würde alles viel besser werden. Das Gute ist, dass wir schnell am Mittwoch das nächste Spiel haben. Wir werden versuchen, die Jungs jetzt ein bisschen ruhiger zu kriegen.“

Marcel Baude (Auerbach): „Wir hätten das ehrlich gesagt nicht so erwartet, höchstens erhofft und erträumt. Aber wir haben hier auch alles reingehauen was läuferisch ging. Wir hatten uns vorgenommen, keine Angst zu haben und voll draufzugehen.“

Marc-Philipp Zimmermann (Auerbach): „Wir hatten schon vor zwei Wochen gegen Hertha und zuletzt auch gegen Erfurt zu passiv gespielt. Wenn wir aktiv spielen und attackieren, ist das besser für uns. Wenn wir aggressiv spielen, kommen wir auch zu unseren Chancen. Es freut mich, dass ich heute getroffen habe.“