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| 16:46 Uhr

Reaktionen nach dem 5:3-Sieg von Energie Cottbus (mit VIDEO)
„Für die Zuschauer war das geil“

FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Nach dem 5:3-Sieg von Energie Cottbus gegen Rot-Weiß Erfurt ist die Erleichterung beim FCE groß. Die Lausitzer sind froh, nach dem Torspektakel jubeln zu können. Hier sind die Stimmen zum Spiel. Von Jan Lehmann und Frank Noack

Thomas Brdaric (Trainer Erfurt): „Es war ein Spiel auf hohem Niveau, aber leider auch mit vielen Fehlern. Die Mannschaft, die den Gegner öfter eingeladen hat, hat dieses Spiel verloren. Im Profisport ist es wichtig, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wenn du falsche Entscheidungen triffst, musst du dich nicht wundern, wenn du als Verlierer vom Platz gehst.“

Claus-Dieter Wollitz (Trainer Cottbus): „Bei allem Spektakel – aber im Fußball braucht man auch Organisation. Diese Organisation war nicht so, wie sie eigentlich sein sollte. Ich freue mich für die Jungs, trotzdem war es ein glücklicher Sieg. Ich hoffe, das Spiel gegen Bayern wird auch ein Spektakel.“

Felix Geisler (Energie): „Das war ein ganz schön wildes Spiel mit dem glücklichen Ausgang für uns. Es ging sehr offensiv zu, defensiv gab es einige Fehler, die schnell bestraft wurden. Für die Zuschauer war das sicherlich geil, aber wir müssen schnell stabiler werden – sonst geht jedes Spiel so aus.“

Energie Cottbus gegen Rot-Weiß Erfurt FOTO: Steffen Beyer

Colin Raak (Energie): „Die schnelle 2:0-Führung war gut für uns. Dann machen wir zwei unnötige Fehler, und gehen mit keinem guten Gefühl in die Pause. Nach dem 3:2-Start machen wir wieder ein Geschenk. Aber, dass wir dann noch die zwei Tore machen, war für die Mannschaft und die Fans eine große Erleichterung.“

Lennart Moser (Energie): „Wir haben Charakter gezeigt. Nach der 2:0-Führung hatten wir alles im Griff, ich weiß nicht, woran es dann beim Ausgleich gelegen hat. Nach der Halbzeit haben wir schnell das Tor gemacht. Mein Fehler zum 3:3 darf nicht passieren, aber ist halt passiert. Aber nach dem 5:3 hatten wir das Spiel dann im Griff und haben es gut nach Hause gefahren.“

Felix Brügmann (Energie): „Nach der Niederlage gegen Hertha wollten wir eine Reaktion zeigen, das ist uns gelungen. Das war ein sehr unterhaltsames Spiel für die Zuschauer, wir waren am Ende der glückliche Gewinner. Es war ein Hin und Her, ein offener Schlagabtausch. Bei der Videoanalyse wartet vermutlich einiges auf uns.“

Ibrahim Hajtic (Energie): „Ich freue mich über den Sieg, es ist mir egal wie hoch wir gewinnen. Hauptsache, drei Punkte bleiben in Cottbus. Die Gegentore waren ein bisschen bitter, das waren drei individuelle Fehler. Das machen wir im nächsten Spiel besser. Die Abstände waren ein bisschen zu groß, wir müssen ein bisschen besser verschieben. Wenn wir das hinbekommen, wird es jeder Gegner gegen uns schwer haben.“

Velimir Jovanovic (Erfurt): „Dieses Ergebnis müssen wir erst einmal verdauen. Nach dem 2:2 hätte das Spiel kippen können. Aus meiner Meinung hätte der Schiedsrichter kurz vor der Pause einen klaren Elfmeter für mich geben müssen – leider pfeift er das Ding nicht. Nach der Pause sind wir nicht so gut ins Spiel gekommen, und dann nahm das seinen Lauf.“

Pierre Becken (Erfurt): „Nach vorn hat Cottbus viel Qualität, aber nach hinten Probleme. Drei Tore auswärts müssen eigentlich vollkommen ausreichen. Wir haben uns in der Defensive sehr dumm angestellt, das müssen wir schleunigst abstellen.“

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