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| 16:50 Uhr

Stimmen zum Spiel (mit VIDEO)
FCE atmet auf - vorerst: „Es war ein Zitterspiel“

 Energie muss trotz des Heimsieges bis zum letzten Spieltag zittern.
Energie muss trotz des Heimsieges bis zum letzten Spieltag zittern. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Energie Cottbus feiert einen wichtigen 2:1 (1:1)-Sieg gegen den VfR Aalen, muss aber weiter um den Klassenerhalt bangen. Hier sind die Stimmen zum Spiel. Von Frank Noack und Jan Lehmann

Rico Schmitt (Trainer VfR Aalen): „Energie hat letztlich verdient gewonnen. Der letzte Wille war ein Stück mehr da als bei uns. Es war ein phantastisches, geiles Match in der 3. Liga vor diese Kulisse. Meine Mannschaft hat es Cottbus so schwer wie möglich gemacht, sie wollte dieses Spiel nicht abschenken. Ich habe eine leidenschaftlich kämpfende und spielende Mannschaft des VfR Aalen gesehen. Das macht mich stolz.“

Claus-Dieter Wollitz (Trainer Energie Cottbus): „Aalen hat von der ersten Sekunde gezeigt, dass sie Profis sind und sich nichts nachsagen lassen. Es war ein rassiges Spiel, da war alles drin, extrem intensiv. Das Publikum hat diese Mannschaft phantastisch unterstützt.“

Jürgen Gjasula (Energie): „Wir haben drei Punkt mehr auf dem Konto, das war unser Ziel. Leider waren die Ergebnisse so, dass jetzt immer noch alles möglich ist. Wir müssen fokussiert eine Woche weiter machen und gegen Braunschweig dann den Klassenerhalt klar machen. Der Ausgleich hat uns ein bisschen geschockt, danach war es ein offener Schlagabtausch. Aalen hatte auch zwei, drei gute Chancen, wir hatten aber fünf, sechs sehr dicke Möglichkeiten. Zum Glück machen wir durch eine Standardsituation das 2:1.“

Kevin Weidlich (Energie): „In Braunschweig müssen noch einen raushauen. Aber wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, das war heute wichtig. Ich finde, dass wir heute ein super Spiel abgeliefert. Ich hatte auch ein gutes Gefühl und dann weißt du, dass man hier im Stadion immer noch einen machen kann. Wir wollten die Fans unbedingt mit einem Sieg verabschieden, das ist uns gelungen.“

Jose-Junior Matuwila (Energie): „Das war beim 2:1 ein schönes Gefühl für mich. Das war ein offener Schlagabtausch. Aalen hat uns nichts geschenkt und gezeigt, dass sie auch Qualitäten haben. Es war ein Zitterspiel. Wir haben uns aber auch in der Halbzeit gesagt, dass wir weiter an uns glauben müssen.“

Daniel Bernhardt (VfR Aalen): „Wir wollten uns keine Wettbewerbsverzerrung nachsagen lassen. Man hat gesehen, dass in der Mannschaft viel Wille steckt. Wir haben aber wieder zwei Gegentore bekommen, wo wir sehr schlecht verteidigen und stehen dann wieder mit leeren Händen da. Aber ich denke, es war ein gutes Spiel für die Zuschauer. Der Abstiegskampf in der 3. Liga ist Wahnsinn. Es geht bis zur letzten Sekunde. Nur leider können wir nicht mehr mitmischen.“