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| 16:24 Uhr

Stimmen
„Und dann wird es ganz bitter“

 Maximilian Zimmer (l.) setzt sich gegen Martin Wagner durch.
Maximilian Zimmer (l.) setzt sich gegen Martin Wagner durch. FOTO: imago/Werner Scholz / Werner Scholz
Cottbus. Energie Cottbus ärgert sich über den späten Ausgleichstreffer. Hier sind die Stimmen zum 1:1 (1:0) von Energie Cottbus gegen den SV Meppen. Von Frank Noack und Jan Lehmann

Christian Neidhart (Meppen-Trainer): „Wir hatten eine sehr gute Spielanlage mit viel Ballbesitz. Wir haben wenig zugelassen. Bei unseren Tormöglichkeiten hat uns lange Zeit das Glück gefehlt. . In der zweiten Halbzeit war es das gleiche Bild: Gute Möglichkeiten, aber kein Tor. Cottbus war über die Steil-Klatsch-Aktionen immer gefährlich. Ich bin froh, dass wir uns am Ende belohnt haben. Wir haben viel Moral gezeigt. Der Punkt tut gut.“

Claus-Dieter Wollitz (Energie-Trainer): „Wir wollten uns bewusst etwas zurückziehen, um kompakt in die Zweikämpfe zu kommen. Wir hatten zwar viele Räume, aber wir konnten sie heute läuferisch nicht nutzen. Wir haben zu wenig dafür getan, um dieses Spiel zu gewinnen.“

Kevin Weidlich (Energie): „Mir fehlen die Worte. Es war ein Fight von beiden Seiten. Wir gehen verdient in Führung. Danach verlieren wir ein bisschen den Faden und versuchen, mit Kampf die drei Punkte hierzubehalten. Und dann kriegen wir wieder so ein bitteres Gegentor.“

Marc Stein (Energie): „Keine Frage, das Gegentor in der letzten Minute ist bitter. Aber dass man heute nur einen Punkt mitnimmt, liegt sicher auch daran, dass die Meppener das nicht schlecht gemacht haben. Meppen hatte eine Vielzahl von Möglichkeiten, deswegen ist das Remis auch verdient.“

Nico Granatowski (Meppen): „Ich glaube, der Schuss war schon drin. Wenn da schon das 1:1 fällt, dann wird das nochmal ein ganz anderes Spiel – weil wir wussten, dass Energie 120 Minuten in den Knochen hatte. Da wären wir noch auf das 2:1 gegangen, aber so sind wir mit Punkt zufrieden. Vielleicht war dieses späte Tor für uns jetzt ein Dosenöffner.“

Lasse Schlüter (Cottbus): „Wir haben viel investiert. Wir gehen hochverdient in Führung, machen dann aber zu wenig. In der zweiten Halbzeit müssen wir den entscheidenden Konter setzen. So geht es mit der knappen Führung in die Nachspielzeit und dann wird es ganz bitter.“