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| 16:24 Uhr

Stimmen
„Ich weiß nicht, was dann passiert ist“

FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz sieht eine Niederlage seiner Mannschaft.
FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz sieht eine Niederlage seiner Mannschaft. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Enttäuschung auf der einen Seite, Freude über den zweiten Saisonsieg auf der anderen Seite: Hier sind die Stimmen zur 0:1 (0:0)-Niederlage von Energie Cottbus gegen Eintracht Braunschweig. Von Jan Lehmann und Frank Noack

André Schubert (Braunschweig): „Wir sind natürlich sehr glücklich. Ich denke, insgesamt haben wir heute eine sehr gute Leistung gezeigt. Wir hatten auch in den letzten Wochen gute Spiele. Die Mannschaft war sehr diszipliniert, hat viel miteinander geredet. In der zweiten Halbzeit haben wir das Tor gemacht, hätten noch ein zweites nachlegen können. Hintenraus hat Cottbus nicht aufgegeben, da kamen viele lange Bälle in den Strafraum die wir gut verteidigt haben. Wir hatten auch glückliche Momente, die heute endlich mal für uns gesprochen haben. Die Rückfahrt fällt uns so ein bisschen leichter.“

Claus-Dieter Wollitz (Cottbus): „Die Kommunikation in den 20 Minuten nach der Halbzeit war nicht gut. Es war ein offenes Spiel in der ersten Halbzeit. Wir haben es versäumt, den entscheidenden Pass zu spielen oder aus der zweiten Reihe zu schießen. Eintracht hatte aber die besseren Chancen. In der zweiten Halbzeit waren wir passiv, haben das Zentrum hergegeben. Folgerichtig ist das 0:1 gefallen. Wir haben noch alles nach vorne geworfen, aber ein Remis wäre glücklich gewesen. Eigenartig, dass wir aus den letzten vier Spielen nur einen Punkt geholt haben und trotzdem noch über dem Strich stehen. Bei unseren Spielern muss das Verantwortungsbewusstsein zurückkehren.“

Dimitar Rangelov (Energie): „Wir sind sehr enttäuscht, dass dieses Jahr hier zu Hause mit einer Niederlage zu Ende geht, obwohl das so ein gutes Jahr für den Verein war. Das Spiel lief in der ersten Halbzeit relativ gut. Aber ich weiß nicht, was dann passiert ist. Wir hatten das Spiel nicht mehr unter Kontrolle. Eigentlich war das ein unentschiedenes Spiel. Wir sind zu selten in Torsituationen gekommen, der Gegner hat sehr kompakt gestanden.“

Felix Geisler (Energie): „Diese Niederlage tut sehr weh. Wir haben 20 Minuten nach der Halbzeit nicht so gut gegen den Ball gearbeitet und den Gegner eingeladen. Und so rennt man dann bis zum Schluss an, haut alles in die Waagschale und wird heute mal nicht belohnt.“

Kevin Scheidhauer (Energie): „Wir haben verdient verloren, aufgrund der zweiten Hälfte. Wir haben gut gespielt, hatten gute Stafetten, aber der letzte Pass hat immer gefehlt. Wir hatten keine klare Torchance. Wir sind noch über dem Strich, das ist das einzig positive an dem heutigen Tag.“

José-Junior Matuwila (Energie): „Wir hatten uns fest vorgenommen, heute mit einem Sieg vom Platz zu gehen. Das ist uns leider nicht gelungen, das ist bitter. In den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit haben wir nicht mehr das umgesetzt, was wir in der ersten Halbzeit so gut gemacht haben. Das Pressen, der Druck, das konnten wir nicht transportieren. Beim Gegentor kommt der Ball von rechts rein. Ich konnte nicht erkennen, ob ich zuletzt am Ball war. Ich habe versucht, ihn vom Tor fernzuhalten, hat leider nicht gereicht.“

Steffen Nkansah (Braunschweig): „Ich habe noch so viel Adrenalin im Körper. Das ist einfach geil. Wir haben in dieser Saison so oft auf die Fresse bekommen. Wir haben ein super Spiel gemacht und uns endlich belohnt. Wir haben hoch verdient gewonnen. Es war wichtig, die Führung über die Linie zu bringen, jeder hat alles reingeworfen.“