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| 17:09 Uhr

Stimmen
„In der 1. Halbzeit haben wir geschlafen“

FCE-Torhüter Avdo Spahic ärgert sich über die schwache 1. Halbzeit.
FCE-Torhüter Avdo Spahic ärgert sich über die schwache 1. Halbzeit. FOTO: Eibner-Pressefoto / Wedel /Eibner-Pressefoto
Energie Cottbus verliert beim VfL Osnabrück mit 1:3 (0:1). Hier sind die Stimmen zu einem Spiel mit völlig verschiedenen Halbzeiten. Von Frank Noack

Claus-Dieter Wollitz (Energie-Trainer): „Es war ein verdienter Sieg für Osnabrück. Wir haben in der 1. Halbzeit alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Wir waren mutlos, hatten keine Ordnung. Unsere wenigen Chancen haben wir kläglich vergeben. Deshalb war klar, dass wir in der Halbzeitpause wechseln mussten. In der 2. Halbzeit war es dann ein ausgeglichenes Spiel.“

Daniel Thioune (VfL-Trainer): „In den ersten 45 Minuten waren wir sehr geduldig und sind dominant aufgetreten. Das 1:0 haben wir dann zum richtigen Zeitpunkt gemacht. Allerdings hätte ich mir etwas mehr Spieltempo von meiner Mannschaft gewünscht. In der 2. Halbzeit hatten wir nicht mehr so viele Spielanteile. Am Ende haben wir uns einen Moment zu sicher gefühlt und den Anschluss gekriegt. Über 90 Minuten war der jedoch Sieg völlig verdient.“

Manuel Ferrona Pulido (Osnabrück): „Es ist natürlich schön, als Einwechsler ein Tor zu erzielen. Cottbus hat in dieser Phase viel Druck gemacht, deshalb hatten wir vorn etwas mehr Platz.“

Lasse Schlüter (Energie): „In der 1. Halbzeit waren wir gar nicht richtig auf dem Platz. Wir haben nur reagiert. Wenn man das überhaupt so sagen kann. Wir waren viel zu passiv. In der Halbzeitpause haben wir dann klare Worte gefunden. Leider hat es nicht gereicht.“

Avdo Spahic (Energie): „Ich hatte heute viel zu tun. Aber das ist normal in der 3. Liga. In der 1. Halbzeit haben wir geschlafen. In der 2. Halbzeit haben wir es viel besser gemacht, aber leider nicht gut genug.“

Luca Pfeiffer (Osnabrück): „In der 1. Halbzeit war es schwer durchzukommen, weil Cottbus sehr defensiv gespielt hat. Trotzdem haben wir es ordentlich gemacht. Dieses 1:0 gegen eine so defensive Mannschaft muss man erst einmal schießen.“

Marc Stein (Energie): „In der 1. Halbzeit waren wir einfach zu passiv. In der 2. Halbzeit sind wir gut zurückgekommen. Da war es dann ein Spiel auf Augenhöhe. Leider haben wir in den letzten zehn Minuten einfache Fehler.“