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| 17:29 Uhr

Stimmen nach dem Spiel
Energie jubelt über Aalens „schlechten Traum“

Doppeltorschütze Streli Mamba und Dimitar Rangelov mit dem späten Ausgleich sorgten für das 3:3 von Energie Cottbus beim VfR Aalen.
Doppeltorschütze Streli Mamba und Dimitar Rangelov mit dem späten Ausgleich sorgten für das 3:3 von Energie Cottbus beim VfR Aalen. FOTO: Eibner-Pressefoto / Langer / Eibner-Pressefoto
Aalen. Dreimal Rückstand, dreimal Ausgleich: Energie Cottbus feiert das Last-Minute-Unentschieden in Aalen wie einen Sieg. Der Gastgeber hingegen fühlt sich wie im schlechten Traum. Die Stimmen zum Spiel.

Argirios Giannikis (Trainer VfR Aalen): „Wir hatten eine gute Ballkontrolle. Auf dem Boden war es nicht einfach, sich Chancen rauszuspielen. Nach der Führung hatten wir zu leicht Ballverluste. Das erste Gegentor war ein Genickschlag von dem wir uns nicht richtig erholt haben. Für die zweite Halbzeit hatten wir uns viel vorgenommen, nach der Führung hätten wir das 3:1 machen können. Das Gegentor zum 2:2 wäre besser zu verteidigen gewesen. Trotzdem kommen wir wieder zurück. Das 3:3 ist sehr ärgerlich, weil wir da schlecht verteidigen. Das ist äußerst bitter.“

Claus-Dieter Wollitz (Trainer Energie Cottbus): „Das 0:1 fällt aus einem ruhenden Ball, da gibt es eine klare Zuordnung, die hatten wir nicht. Da sind wir zu Recht bestraft worden. Danach hatten wir das Spiel im Griff, haben dann aber sicherlich glücklich das 1:1 gemacht. Ich hatte das Gefühl, dass für uns was möglich wäre. Das machte mir Hoffnung, wir sind aber nicht gut aus der Halbzeit gekommen. Aalen hat das richtig gut gemacht. Wir hatten auch Glück, dass wir das 1:3 nicht bekommen. Sie können sich sicher ausrechnen, wie glücklich wir über das späte 3:3 sind. Es ist ein glücklicher Punkt für uns, aber den nehmen wir auch. Ich weiß, wie sich jetzt die Aalener fühlen.“

Streli Mamba (Energie): „Ich denke, der Punkt ist gerecht nach diesem ausgeglichenen Spiel. Sicherlich war es schwer, dreimal nach dem Rückstand wieder zurückzukommen. Aber wir haben Moral gezeigt. Es hat sich auf dem Platz sehr schwer gespielt, beide Mannschaften haben das Beste daraus gemacht. Dieser Punkt ist sehr wichtig, nächste Woche geht es gegen Braunschweig – den nächsten Konkurrenten von da unten. Da zählt jeder Punkt, jeder Millimeter.“

Avdo Spahic (Energie): „Die Mannschaft hat mich heute nicht im Stich gelassen, weil ich heute kein gutes Spiel gemacht habe. Aber die Jungs waren für mich da. Für einen Torhüter war es heute schwer, bei der Kälte und der Nässe. Dennoch muss man da professionell arbeiten. Dieser Punkt war extrem wichtig für uns. Dank des späten Ausgleichs gehen wir jetzt mit breiter Brust in das Spiel gegen Braunschweig.“

Daniel Bernhardt (Aalen): „Das Spiel hat eigentlich so begonnen, wie wir das wollten. Wir sind früh in Führung gegangen, haben dann aber zweimal den Ausgleich kassiert. Das macht alles nix, weil wir wieder das 3:2 machen. Aber dann haben wir noch 4, 5 Sekunden auf der Uhr und kriegen das 3:3. Das ist ganz bitter, wir werden für jeden kleinen Fehler gnadenlos bestraft. Drei Tore müssen eigentlich für einen Heimsieg reichen. Wir müssen konsequenter verteidigen und dürfen nicht in Schönheit sterben.“

Marvin Büyüksakarya (Aalen): „Das fühlt sich an wie ein schlechter Traum. Man will am liebsten weiterspielen und das Ergebnis noch einmal verändern. Doch nun müssen wir diesen Ausgleich so hinnehmen. Es ist das Problem am Fußball, dass die Fehler immer bestraft werden.“