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| 17:02 Uhr

Reaktionen
FCE: „Für Siege muss man sich nicht entschuldigen“

FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Nach dem 2:1 gegen den FSV Zwickau ist bei Energie Cottbus die Erleichterung riesengroß. Das sind die Stimmen nach dem Spiel. Von Jan Lehmann und Paul Resagk

Joe Enochs (Trainer Zwickau): „Es war das erwartet schwere Spiel. Wir haben ein wunderschönes Tor geschossen. Aber das 1:1 war ein Knackpunkt. Eine überragende Situation von de Freitas, die wir zweimal hätten unterbrechen können. Ich habe das Gefühl, dass wir richtig gut im Spiel gewesen sind. Es war ein offenes Spiel, hier wurde ehrlicher Fußball gespielt. Aber auch in der zweiten entscheidenden Situation liegt der Ball halt da und Streli Mamba schaltet am schnellsten. Wenn wir da etwas wacher sind, steht es weiter 1:1 und wir haben alle Chancen. Nach dem Rückschlag haben wir weiterhin nach vorn gespielt. Wir waren im Torabschluss etwas unglücklich. Wir haben uns für einen guten Auftritt nicht belohnen können. Ich kann der Mannschaft nicht viel vorwerfen.

Claus-Dieter Wollitz (Trainer Energie): „Das Spiel war ausgeglichen, obwohl Zwickau speziell über unsere rechte Seite Druck gemacht hat. Da hat Nils Miatke so gut gespielt, so wurde ja auch das Tor herausgespielt. Es war interessant, wie meine Mannschaft auf den Rückstand reagiert. Wir brauchten dann dieses Tor. Nach der Halbzeit war es ein offener Schlagabtausch. Gott sei Dank ist das 2:1 für uns gefallen. Wir hatten dann Räume, aber haben das nicht mit letzter Konsequenz ausgespielt. Zwickau hatte dann Chancen, und wir hatten das Quäntchen Glück. Aber für Siege muss man sich nicht entschuldigen.“

Marcelo (Energie): „Dieser Sieg ist sehr wichtig für die Mannschaft, weil wir schon sechs Spiele nicht gewonnen haben. Das neue Selbstvertrauen ist sehr wichtig. Bei meinem Tor habe ich erst nach links geschaut, weil Mamba frei war. Aber dann gab es eine Lücke und die Möglichkeit zu schießen. Zum Glück ist er reingegangen.“

José-Junior Matuwila (Energie): „Das hat einfach gut getan, nach so langer Zeit mal wieder zu gewinnen. Gerade zu Hause sind das ganz spezielle Gefühle. Leider gab es wieder den Rückstand. Aber heute hatte ich das Gefühl, dass jeder da war. Wir wollten das alle unbedingt. Es war spürbar, dass kein Knacks entstanden ist und wir trotzdem auf Sieg gespielt haben. Der Treffer von Marcelo war sehr, sehr wichtig. Diese Einzelleistung von ,Gaucho’ war perfekt.“

Philipp Knechtel (Energie): „Das war ein schmutziger Sieg, aber die machen besonders viel Spaß. Ich war entspannt vor dem Spiel, wir haben es als Mannschaft gut kompensiert, dass der Kapitän gefehlt hat. Mit König und dann auch Bonga hatte Zwickau zwei Türme drin. Aber wir haben das mit Joe Matuwila gut gemacht.“

Paul Gehrmann (Energie): „Ich habe heute auch nach dem Rückstand nicht gezweifelt. Mit den Fans im Rücken war mir klar, dass wir das Spiel heute irgendwie drehen. Auch am Mittwoch gegen Halle werden uns die Fans wieder tragen. Mit dem Sieg im Rücken fällt dann alles viel leichter.“

Energie jubelt erleichtert über den Sieg gegen Zwickau FOTO: Steffen Beyer

Fabio Viteritti: „Das macht Marcelo super, wie er sich durchtankt und wir alle wissen, was er für einen Abschluss hat. Und Mamba belohnt sich für seine Arbeit, die er hier immer leistet, und macht im Liegen sein Tor. Man sieht, was die Mannschaft für eine Moral hat, nach einem 0:1 Rückstand zurückzukommen, mit den Fans im Rücken. Zu Hause sind wir halt eine Macht. Halle kann sich auf Cottbus freuen, denn vor so einer Kulisse spielt man nicht jeden Tag. Aber wir werden heiß sein auf Halle.“

Maximilian Zimmer (Energie): „Wir haben in der dritten Liga schon gemerkt, dass kein Spiel einfach ist, dass man die Gegner nicht abschießt. Wir wussten, dass es ein hartes Spiel ist, wir wussten wie Zwickau spielt, erst recht wenn sie den zweiten Stürmer reinbringen. Natürlich gab es Phasen, wo der Gegner mehr Druck ausgeübt hat, erst recht in der Schlussphase, aber wir haben uns das erarbeitet. Auch wenn es sich blöd anhört, haben wir die letzten Wochen auch nicht so schlecht gespielt. Wir haben uns da zusammen rausgekämpft und es war ein sehr wichtiger Siegheute. Wir sind mega happy.“

Toni Wachsmuth (Zwickau): „Es ist eine extrem bittere Niederlage, in den entscheidenden Situationen waren wir einfach nicht konsequent genug. In der 47 Minute bekommen wir ein Gegentor - auswärts, nach einer Führung. Das ist einfach zu simpel, viel zu naiv.“

Mike Könnecke (Zwickau): „Wir müssen hier eigentlich die Oberhand haben, aber irgendwie haben wir uns ein wenig einschüchtern lassen. Ich weiß jetzt nicht, warum uns das 1:0 keinen Auftrieb gegeben hat. Das 1:1 war richtig schlecht verteidigt, aber ich denke es war möglich, es zu verhindern. In der zweiten Halbzeit war es ein offener Schlagabtausch, dann bekommen wir das 2:1 das war sehr ärgerlich.“