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| 17:10 Uhr

Stimmen zum Cottbuser Last-Minute-Sieg gegen Meuselwitz (mit VIDEO)
Energie jubelt: „Das sind die schönsten Fußballspiele“

FOTO: Christiane Weiland
Cottbus. Was für ein Jubel bei Energie Cottbus - nach 0:2-Rückstand drehen die Cottbuser das Regionalliga-Spiel gegen Meuselwitz noch zum Sieg. Die drei Cottbuser Torschützen kommen zu Wort. Und der gebürtige Lauchhammeraner Danny Breitfelder, der für Meuselwitz traf, erklärt seinen besonderen Jubel.

Heiko Weber (Meuselwitz): „Für die Zuschauer war das ein sehr gutes Regionalliga-Spiel. In der Schlussphase wurde der Druck immer größer. Leider sind im richtigen Moment für Cottbus die Tore gefallen. Es ist ärgerlich, wenn man 2:3 verliert, aber das kann passieren in Cottbus. Der Gegner war am Ende besser und hat verdient gewonnen. Ein Fußballspiel geht meistens 95 Minuten, wir haben heute nur 90 Minuten gespielt.“

Claus-Dieter Wollitz (Cottbus): „Wir hatten zwar viel Ballbesitz, aber lange Zeit nicht die nötige Intensität. Wenn einem der Gegner so viel Ballbesitz anbietet, braucht man einfach eine höhere Intensität. Ich habe den Spielern in der Halbzeit gesagt: ,An so einem Spiel könnt ihr wachsen. Aber dann müsst ihr mutiger auftreten!‘ Das 2:2 und das 3:2 waren dann eine Frage des Willens. Trotzdem haben wie uns insgesamt zu wenig Torraumszenen erspielt. Wenn man einem 0:2 noch 3:2 gewinnt, reden wir von einem glücklichen Sieg.“

Jan Koch (Energie Cottbus): „Die Ecke kam ziemlich flach, der Ball ist dann über drei Stationen zu mir gekommen – ich glaube Axel Borgmann hat den Ball zu mir rübergelegt. Gefühlt standen 20 Mann auf der Linie, der Ball geht dann durch alle durch. Und dann Freude pur im ganzen Stadion. Ich denke, wir haben es einfach mal gebraucht, dass ein Spiel auf unsere Seite kippt. In Leipzig und bei Hertha ist es ja schon gegen uns gelaufen.“

Dimitar Rangelov (Energie Cottbus): „Beim 0:2 war es schon ein bisschen eng. Aber nach dem 1:2 war ich mir sicher, dass wir das Spiel drehen können – es war noch genug Zeit. Wir haben gesehen, dass Meuselwitz kaum noch aus dem eigenen Sechszehner rausgekommen ist. Nach dem 2:2 haben unsere Zuschauer mitgemacht, wir haben Charakter gezeigt, wir sind überglücklich.“

Felix Brügmann (Energie Cottbus): „Drei Tore in zehn Minuten, das sind die schönsten Fußballspiele. Wir hatten gefühlt 90 Prozent Ballbesitz, hatten eine große Dominanz. Durch einen individuellen Fehler kriegen wir das 0:1, danach kann sich Meuselwitz fallen lassen. Wir laufen dann an gegen elf Mann, das ist nicht so einfach. Wichtig war, dass wir das Anschlusstor machen, um eine Euphorie zu wecken und Meuselwitz zu brechen.“

Niclas Erlbeck (Energie Cottbus): „Ich fand die ersten 25, 30 Minuten von uns sehr gut. Da haben wir versucht, mit Rangelov und Taz die Halbräume zu finden. Das Positionsspiel hat da gut funktioniert. Da hat ein bisschen die Zielstrebigkeit gefehlt. Mit dem Rückstand wurden wir ein bisschen ungeduldig, da wurde es ein bisschen wild. Da fehlt uns noch ein bisschen die Balance. Aber wir haben immer daran geglaubt. Ich bin stolz, dass wir das Spiel noch gedreht haben.“

Danny Breitfelder (ZFC Meuselwitz): „Das ist schon sehr frustrierend. Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht und haben es in acht Minuten verloren. Das ist eigentlich eine Frechheit. Jetzt fahren wir wieder mit null Punkten nach Hause, das ist sehr bedauerlich.“

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Unmittelbar nach dem Abpfiff gibt es hier auf LR Online eine Zusammenfassung mit den Höhepunkten des Spiels.

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