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| 18:22 Uhr

Kommen überhaupt noch Tickets in den freien Verkauf?
Sitzplätze für Energie gegen Bayern schon weg

 Bei Energie Cottbus startete am Montag der Kartenvorverkauf.
Bei Energie Cottbus startete am Montag der Kartenvorverkauf. FOTO: Julian Münz
Cottbus. Energie Cottbus hat bereits am ersten Tag rund 15 000 Tickets für das Pokalspiel gegen Bayern München verkauft. Kommen jetzt überhaupt noch Tickets in den freien Verkauf? Die RUNDSCHAU beantwortet die wichtigsten Fragen. Von Frank Noack

Der Ansturm auf die Eintrittskarten für das Pokalspiel von Energie Cottbus gegen Bayern München war am Montag beim Verkaufsstart für Mitglieder und Dauerkarten-Inhaber wie erwartet riesengroß. Die RUNDSCHAU beantwortet die wichtigsten Fragen rund um den Ticket-Wahnsinn für die Partie am 12. August im ­Stadion der Freundschaft (20.45 Uhr).

Die Frage, welche die Fans am meisten bewegt: Kommen überhaupt noch Karten in den freien Verkauf?

Es könnte knapp werden. Nach eigenen Angaben hatte der FCE bis Montagnachmittag schon etwa 15 000 Karten verkauft. Jedes Mitglied und jeder Dauerkarten-Inhaber konnte jeweils zwei Tickets erwerben. Mit dieser Begrenzung wollte der Verein sogenannte Hamsterkäufe verhindern, die es vor einem Jahr vor dem Aufstiegs-Rückspiel gegen Weiche Flensburg gegeben hatte. Einzelne Miglieder und Dauerkarten-Inhaber hatten damals bis zu 30 Tickets gekauft.

Welche Karten sind noch erhältlich?

Die knapp 9000 Sitzplätze sind ausverkauft. Dazu kommen laut Ticketmanager Lars Pumpa „diverse Sponsoren-Kontingente sowie die Gästetickets“. Bayern München erhält 2000 Karten. Die Kapazität des Stadions der Freundschaft beträgt aufgrund von verschiedenen Sicherheitszonen nur noch 20 000 Zuschauer. Der freie Verkauf soll am kommenden Montag (29. Juli) starten. Aktuell stehen „Stehplätze noch zahlreich zur Verfügung“, teilte der FCE am Montagnachmittag mit. ­Allerdings läuft der exklusive Verkauf für Mitglieder und Dauerkarten-Inhaber auch noch bis Sonntag.

Warum wurden am Montag bei der Onlinebuchung schon frühzeitig ­keine Sitzplätze mehr angezeigt?

Der Verein nennt buchungstechnische Gründe als Ursache. „Wenn mehrere Besteller zeitgleich dieselben Tickets in den Warenkorb legen, dann kommt es mitunter auf Sekunden an. Der Nutzer, der dann am schnellsten den Vorgang bearbeitet hat, war letztlich dann der ,Glück­liche‘. Tickets können im System logischerweise nicht mehrfach verkauft werden, so dass die anderen Bestellungen abgebrochen wurden“, betont Lars Pumpa. „Geht der Besteller dann zurück, um einen neuen Vorgang auszulösen, waren mitunter viele weitere Tickets vergriffen.“ Bereits innerhalb der ersten 30 Minuten seien mindestens 5000 Tickets verkauft worden, vor allem Sitzplätze.

Wie groß war das Interesse an Tickets insgesamt?

Der Verein spricht von einer geschätzten Kartennachfrage jenseits der 50 000er-Grenze. „Lange Schlangen an der Kasse, ratlose Gesichter bei treuen Mitgliedern und Dauerkarten-Inhabern waren leider nicht zu verhindern, da die Kapazitäten unseres Stadions schlichtweg nicht ausreichend sind“, erklärt Ticketmanager Lars Pumpa.