| 17:14 Uhr

Fussball
Siege für U17 und U19 des FC Energie Cottbus

Die U17 des FC Energie Cottbus hatte in der B-Junioren-Bundesliga gegen Dynamo Dresden beim 4:2 alles im Griff.
Die U17 des FC Energie Cottbus hatte in der B-Junioren-Bundesliga gegen Dynamo Dresden beim 4:2 alles im Griff. FOTO: Frank Lyttko
Cottbus. Für die A- und B-Jugend des FC Energie gab es am Wochenende ein Novum: Gewann doch die A-Jugend ihr Regionalliga-Spiel in Jena mit 3:0, und auch die U17 setzte sich daheim bei ihrem Bundesliga-Spiel gegen Dynamo Dresden durch, hier hieß es am Ende 4:2 für die Cottbuser Eleven. Von Georg Zielonkowski

Einen überraschend klaren 3:0-Erfolg konnte die U19 des FCE beim bisherigen Tabellenfünften Carl Zeiss Jena landen. Zwar war der tiefe Boden im Amateurstadion Oberaue kaum dazu angetan, Kombinationen aufzuziehen, doch erwies sich die kämpferisch engagierte Leistung der Gäste an diesem Tag als das tauglichere Mittel. Doch dauerte es bis kurz vor dem Pausenpfiff, bis dies belohnt wurde. Nach einem abgewehrten Standard erzielte Colin Raak (44.) die verdiente Führung. Niklas Geisler hatte nach dem Wechsel (62.) die Riesenchance zur Vorentscheidung, die dann bis zur Schlussphase auf sich warten ließ. Hier machten Moritz Fedder (81.) und Moritz Broschinski (83.) alles klar. Zur totalen Zufriedenheit von Trainer Andreas Richter: „Eine sehr gute Defensivleistung war die Grundlage, und so gut es auf diesem Platz auch ging, wurde gut gekontert. So war es dann am Ende ein verdienter Sieg, der neben dem Sprung auf Tabellenplatz sieben auch Selbstvertrauen mit sich bringt!“

Sieben Punkte trennen Energies B-Jugend nach dem 4:2-Sieg gegen Dynamo Dresden nun von einem Abstiegsplatz, dies die erfreulichste Nachricht nach dem zehnten Saisonspiel und dem zweiten Sieg des Aufsteigers. Zwar wurde den Gästen in der 48. Minute das 1:0 gestattet, danach aber drehte der Gastgeber auf. Per Doppelschlag von David Ostach (53.) und Danilo Martschinkowski (57.) wurde das Ergebnis endlich dem Spielverlauf entsprechend dargestellt, wobei Dynamo wegen einer Notbremse schon ab der 39. Minute in Unterzahl agierte. Ausgerechnet David Ostach brachte per Eigentor die Sachsen wieder heran (68.), doch konnte Jeremy Posselt fünf Minuten später die Punktverlust-Sorgen ersticken, als er zum Endstand von 4:2 einschoss.

„Wenn ich mir ansehe, dass Dynamo vor der Partie doppelt so viele Punkte auf dem Konto hatte wie wir, haben wir es recht gut gemacht und uns für das aufwändige Spiel belohnt. Angesichts der vielen Chancen in der zweiten Hälfte ist das Resultat sogar noch zu knapp ausgefallen“, so Trainer Sebastian König.