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| 16:47 Uhr

RUNDSCHAU-Schnellcheck
Energie verliert trotz bester Chancen

Nach einem Karlsruher Konter gerieten die Cottbuser mit 0:1 in Rückstand. Pourie umkurvte Spahic und traf.
Nach einem Karlsruher Konter gerieten die Cottbuser mit 0:1 in Rückstand. Pourie umkurvte Spahic und traf. FOTO: imago/Sportfoto Rudel / Pressefoto Rudel/Robin Rudel
Karlsruhe. Energie Cottbus hat beim neuen Drittliga-Spitzenreiter Karlsruhe eine bittere 0:2 (0:1)-Niederlage kassiert. Trotz bester Chancen in der Startphase der Partie im Wildparkstadion sind die Lausitzer jetzt schon sieben Spiele ohne Sieg und liegen auf einem Abstiegsplatz. Von Frank Noack

So fielen die Tore: Nach mehreren eigenen Großchancen in der Startphase ließ sich Energie von einem langen Pass düpieren. Marvin Pourie traf in der 25. Minute zur Karlsruher Führung. FCE-Torhüter Avdo Spahic kam weit aus seinem Kasten geeilt, wurde von Pourie aber umkurvt. Das 2:0 erzielte Anton Fink (55.), der Spahic im zweiten Versuch überwand.

Es war das erste Spiel nach dem Personalbeben in Cottbus in dieser Woche. Sowohl Präsident Michael Wahlich als auch Geschäftsführer Normen Kothe hatten ihren Rücktritt bekanntgegeben und damit für viel Wirbel in der Lausitz gesorgt (Welche Rolle spielt der FCE-Hauptsponsor?). Zumal der Aufsteiger mitten im Kampf um den Klassenerhalt steckt.

So ging Energie ins Spiel: Die Personalsorgen sind groß in Cottbus. Denn neben Torjäger Streli Mamba (5. Gelbe Karte) fielen auch die verletzten Daniel Stanese, Tim Kruse und Jonas Zickert aus. Kevin Scheidhauer muss nach langer Zwangspause noch auf sein Comeback warten. Der zuletzt schwächelnde André Startsev fehlte ebenfalls im Kader. Für Startsev verteidigte Neuzugang Lars Bender bei seinem Debüt auf der rechten Seite. Paul Gehrmann spielte im defensiven Mittelfeld, vorn stürmte diesmal Fabio Viteritti.

So verlief das Spiel: Die Gäste setzten nach den vielen Umstellungen und ohne echten Stürmer auf Konter. Und sie hatten bereits in der Startphase mehrere Großchancen zur Führung. In der 7. Minute traf Marc Stein nur die Latte. Nach mehreren vergeblichen Versuchen des FCE, den Ball über die Linie zu drücken, schoss Fabian Graudenz aus Nahdistanz über das Tor. Kevin Weidlich (15.) und Lars Bender (18.) scheiterten jeweils an KSC-Keeper Benjamin Uphoff. Umso bitterer war dann der Gegentreffer nach dem langen Ball von Manuel Stiefler auf Marvin Pourie (25.). In der Folgezeit bis zum Halbzeitpfiff gaben wieder die Gastgeber den Ton. Das 0:2 durch Fink (55.) war ein weiterer Rückschlag für Energie. Danach traf Schlüter erneut nur die Latte (61.). Live-Ticker zum  Nachlesen: hier

So sieht die Statistik aus:
Karlsruher SC - Energie Cottbus 2:0 (1:0)
Karlsruhe: Uphoff - Thiede, Gordon, Pisot, Roßbach - Wanitzek, Stiefler (90. Kircher), Choi, Lorenz - Fink (77. Groiß), Pourié (74. Sané).
Cottbus: Spahic - Bender, Stein, Matuwila, Schlüter – Gehrmann (64. Broschinski) - Weidlich, Zimmer, Marcelo, Graudenz (64. Geisler) - Viteritti.
Tore: 1:0 Pourie (25.), 2:0 Fink (55.); Schiedsrichter: Schröder (Hannover); Zuschauer: 10814; Gelbe Karten: Roßbach, Pourie / Gehrmann, Stein, Zimmer.

So sieht es in der Tabelle aus: Mit einem Spiel weniger als die meisten Konkurrenten liegt Energie auf Rang 17, also einem Abstiegsplatz. Karlsruhe eroberte dagegen mit dem vierten Sieg in Folge die Spitzenposition.

So geht es weiter: Energie hat jetzt zwei Heimspiele. Am kommenden Samstag geht es im Stadion der Freundschaft gegen den FSV Zwickau (14 Uhr). Am Mittwoch darauf folgt dann das Nachholspiel gegen den Halleschen FC (19 Uhr). Die RUNDSCHAU berichtet von beiden Partien im Liveticker.