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| 12:55 Uhr

RUNDSCHAU-Schnellcheck
Wollitz wünscht sich den Schulterschluss

FOTO: Frank Hammerschmidt
Cottbus. Energie Cottbus kämpft am Samstag beim SV Meppen um Punkte gegen den Abstieg in der 3. Liga. Die RUNDSCHAU fasst die Pressekonferenz von Trainer Wollitz im Schnellcheck zusammen. Der Coach wünscht sich den Schulterschluss im Abstiegskampf und ärgert sich über einen „Hype“. Von Jan Lehmann

Das Spiel: Der FC Energie tritt beim SV Meppen an. Die Partie in der Hänsch-Arena beginnt am Samstag um 14 Uhr. Die RUNDSCHAU berichtet wie gewohnt im Liveticker bei LR-Online.

Der Gegner: Der SV Meppen hat sich im Abstiegskampf schon einiger Sorgen entledigt. Mit fünf Siegen aus den letzten sieben Spielen sind die Emsländer wohl das Team dieses Drittliga-Winters. Zuletzt gab es zwei Last-Minute-Erfolge gegen den KFC Uerdingen (3:2) und beim VfR Aalen (2:1).

Die Personalsituation: Mit Daniel Stanese (Mittelfußbruch), Tim Kruse (Achillessehnenanriss), Kevin Scheidhauer (Schambeinentzündung), Maximilian Zimmer (Kreuzbandriss), Jonas Zickert (Probleme mit der Fußsohle) fehlen etliche etatmäßige Startelf-Kandidaten. Zudem ist Innenverteidiger José-Junior Matuwila wegen der fünften gelben Karte gesperrt. Fabian Graudenz steht wegen eines Magen-Darm-Infektes nicht zur Verfüfung. Kevin Weidlich befindet sich nach seinen muskulären Problemen seit vergangener Woche wieder im kompletten Mannschaftstraining. Lars Bender hat ebenfalls keine Beschwerden mehr. Fabio Viteritti ist nach seinem Kurzeinsatz gegen Würzburg inzwischen wieder ein Kandidat für die Startelf.

Die Trainer-Einschätzung: FCE-Coach Claus-Dieter Wollitz erklärte am Donnerstag bei der Pressekonferenz vor dem Spiel, dass er gegen Meppen ein Spiel auf Augenhöhe erwarte. Er betonte: „Vielleicht sind die anderen im Vorteil, aber es liegt an uns, ob wir punkten, oder nicht.“ Rückblickend bewertete er den Einsatz der vier Neuzugänge Robert Müller (32/KFC Uerdingen), Luke Hemmerich (20/Erzgebirge Aue), Daniel Bohl (24/Hallescher FC) und Jürgen Gjasula (33/Viktoria Berlin) beim 1:2 gegen Würzburg sehr positiv: „Die Basics haben gestimmt – mit den vier neuen Spielern überraschend schon so gut. Die Ausrichtung hat gestimmt“, so Wollitz. Nun benötige die Mannschaft auch das Quäntchen Glück, um im Abstiegskampf zu punkten.

Und sonst noch? Trainer Wollitz erklärte verärgert, dass es ihm zu viel „Hype“ um seine Kritik an den Spielern nach der Niederlage gegen Würzburg gegeben habe. Wollitz hatte unter anderem von „schülerhaften Fehlern“ gesprochen – diesen Ausdruck nach eigener Aussage aber aus dem Kreis der Mannschaft übernommen. Außerdem hatte er Fabio Viteritti nach der Wahl zum Energie-Fußballer des Jahres kritisiert - „um bei ihm eine Leistungsexplosion zu bewirken“, so Wollitz. Er betonte: „Ich habe das Gefühl es fängt genauso an, wie es 2015/16 geendet hat.“ Stattdessen wünsche er sich aber „einen Schulterschluss – und zwar nicht erst am letzten Spieltag, dann könnte es nämlich zu spät sein“, so der Coach. Er erklärte zuversichtlich, dass 48 Punkte das Ziel seien, und Energie diese Marke noch immer erreichen könne. Wollitz sagte: „Bisher hat uns noch keine Mannschaft an die Wand gespielt – und wird uns auch nicht an die Wand spielen. Auch am Samstag nicht.“