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| 12:30 Uhr

RUNDSCHAU-Schnellcheck
Wollitz warnt Energie: „Vieles falsch gemacht“

 Trainer Claus-Dieter Wollitz spielt mit Energie am Samstag in Rostock.
Trainer Claus-Dieter Wollitz spielt mit Energie am Samstag in Rostock. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Energie Cottbus will im letzten Spiel des Jahres bei Hansa Rostock den Sturz auf einen Abstiegsplatz verhindern. Dazu muss sich die Mannschaft aber steigern, warnt Trainer Wollitz. Die RUNDSCHAU fasst die bemerkenswerte Pressekonferenz zusammen. Von Frank Noack

Das Spiel: Im letzten Spiel vor der Winterpause gastiert Energie Cottbus am Samstag bei Hansa Rostock und kämpft um wichtige Punkte für den Klassenerhalt in der 3. Fußball-Liga. Anstoß ist um 14 Uhr. Die RUNDSCHAU berichtet im Liveticker aus dem Ostseestadion. Derzeit steht der FCE zwar über dem Strich – ist aber punktgleich mit den Abstiegsrängen.

Der Gegner: Hansa Rostock hatte sich vor der Saison den Aufstieg in die 2. Liga zum Ziel gesetzt. Als Tabellenachter liegen die Norddeutschen momentan zehn Punkte hinter Rang drei. Das 1:1-Remis am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen den VfR Aalen sorgte für weitere Ernüchterung. Nach einem dürftigen Auftritt gelang den Gastgebern erst in der 6. Minute der Nachspielzeit der Ausgleichstreffer. Hansa ist jetzt seit vier Partien ohne Sieg (zwei Remis, zwei Niederlagen).

Die Personalsituation: Tim Kruse (Achillessehnenanriss), Daniel Stanese (Mittelfußbruch), Marcelo (Innenbandanriss) und Jonas Zickert (Knie-Operation) fallen weiter aus. Auch Paul Gehrmann muss wahrscheinlich pausieren. Er hatte sich bei der 0:1-Niederlage gegen Eintracht Braunschweig an der Schulter verletzt und wurde ausgewechselt. In dieser Woche konnte Gehrmann noch nicht trainieren.

Die Trainer-Einschätzung: „Wir sollten alles tun, um weiter über dem Strich zu bleiben. Dann werden die Weihnachtstage etwas angenehmer“, sagt Claus-Dieter Wollitz vor dem letzten Spiel des Jahres. Dafür sei aber eine deutliche Steigerung nötig, forderte Wollitz am Donnerstagmittag in der Presskonferenz mit deutlichen Worten: „Wir könnten mehr Punkte haben. Aber dafür brauchen wir mehr Verantwortungsbewusstsein. Das habe ich in dieser Woche sehr deutlich gesagt. Wer das nach 50 Prozent der Spiele nicht begreift, hat hier keine Zukunft. Wenn man im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Braunschweig nur eine einzige ordentliche Torchance hat, dann hat man vieles falsch gemacht.“

Und sonst noch? Am Mittwoch hatte der Verein bekanntgegeben, dass Karsten Sachs (51) ab 1. Februar den Posten des Geschäftsführers übernimmt. Der Rechtsanwalt aus Cottbus wird Nachfolger von Normen Kothe, der den FCE auf eigenen Wunsch verlässt (Lesen Sie hier: Cottbuser Anwalt wird neuer FCE-Geschäftsführer).