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| 13:29 Uhr

RUNDSCHAU-Schnellcheck
Wollitz dankbar für neue Stabilität für den FCE

FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Energie Cottbus trifft am Samstag auf Eintracht Braunschweig. Vor dem letzten Heimspiel der Saison ist natürlich der neue Vertrag mit dem Hauptsponsor großes Thema beim FCE. Die RUNDSCHAU fasst die PK von Trainer Wollitz zusammen. Von Jan Lehmann

Das Spiel: Energie Cottbus empfängt zum letzten Heimspiel des Jahres den ehemaligen Erstligisten Eintracht Braunschweig. Anstoß ist am Samstag um 14 Uhr, die RUNDSCHAU berichtet im Liveticker.

Der Gegner: Vor gut anderthalb Jahren spielte Eintracht Braunschweig noch in der Relegation um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga. Nun rangiert der Traditionsclub am Tabellenende der 3. Liga und hat mit nur zehn Zählern schon neun Punkte Rückstand zum rettenden Ufer.

Die Personalsituation: Energie Cottbus muss weiterhin mit Tim Kruse (Achillessehnenanriss) Daniel Stanese (Mittelfußbruch) und Marcelo (Innenbandanriss) auf drei wichtige Spieler fürs zentrale Mittelfeld verzichten. Auch Jonas Zickert (Knie-Operation) fällt weiter aus. Lasse Schlüter kehrt nach seiner Gelbsperre zurück ins Team. Paul Gehrmann (Sprunggelenk) und Fabio Viteritti (Schambein) konnten wegen Beschwerden nach dem Aalen-Spiel gar nicht oder nur eingeschränkt trainieren.

Die Trainer-Einschätzung: Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz betonte am Donnerstag, dass Energie Cottbus keinen Anlass habe, auch nur irgendeinen Gegner zu unterschätzen. Er sagte vor dem Duell mit dem Tabellenletzten: „Die Mannschaft von Braunschweig empfinde ich nicht als ein Team für Platz 20. Mit jungen Spielern gab es anfangs unglückliche Spiele mit unglücklichen Ergebnissen. Das hat dann eine Dynamik angenommen. Dennoch wird Braunschweig in dieser Saison noch Spiele gewinnen.“ Wollitz betont deshalb: „Wir wollen unbedingt die drei Punkte holen, aber wir können nur gewinnen, wenn wir eine Top-Leistung bringen.“

Und sonst noch? Am Rande der PK wurde der Trainer auch zum neuen Sponsorenvertrag mit der Sparkasse Spree-Neiße befragt: Er sagte: „Ich bin froh und dankbar, dass die Gewissheit herrscht, dass bis zum Juni 2020 Profi-Fußball in Cottbus möglich ist. Und dass die Region den Stadionnamen gesichert bekommen hat, von einem langjährigen und einem der wichtigsten Sponsoren und strategischem Partner. Die Sparkasse Spree-Neiße hat jahrelang für die Infrastruktur für Profi-Fußball in Cottbus gesorgt und gibt jetzt noch einmal der Region, der Mannschaft, dem Club anderthalb Jahre den finanziellen Rückhalt. Ich bin froh und stolz, dass das schriftlich festgehalten wurde.“ Ob sich aus dem neuen Vertrag Möglichkeiten für eventuelle Neuverpflichtungen in der Winterpause ergeben, wollte Wollitz am Donnerstag indes nicht bewerten. Er erklärte: „Wir sollten alles dafür tun, in den nächsten beiden Spielen das Maximum zu holen. Und dann bin ich mir auch sicher, dass es dann weitere Möglichkeiten gibt. Aber jetzt schon wieder über Spieler zu sprechen, halte ich für falsch. Aus meiner Sicht geht es darum, Kontinuität, Stabilität, und Sicherheit reinzubringen.“